SpVgg SV plant siebten Streich

Andreas Wendl ist in der Abwehr der SpVgg SV Weiden der Inbegriff der Zuverlässigkeit. Zum Rückrundenauftakt beim Würzburger FV setzen die Weidener wieder auf ihre stabile Defensive, um den siebten Sieg in Serie landen zu können. Bild: A. Schwarzmeier

Ein Goldener Oktober liegt hinter der SpVgg SV Weiden. Vier Siege in vier Spielen hat der Fußball-Bayernligist in diesem Monat eingefahren und damit seine beeindruckende Serie auf sechs Dreier hintereinander ausgebaut.

Weiden. (ssl) Nun soll der siebte Streich folgen: Am Samstag, 31. Oktober, geht es um 14 Uhr beim Würzburger FV um die ersten Punkte in der Rückrunde.

Ein entscheidender Faktor für den Lauf der Max-Reger Städter ist die herausragende Defensivarbeit. Seit 314 Minuten ist Keeper Dominik Forster ohne Gegentreffer. Überhaupt wurde der Weidener Schlussmann erst 14 Mal im Saisonverlauf bezwungen. Damit stellt die SpVgg SV die zweitbeste Abwehr der Liga hinter dem TSV Großbardorf (12).

"Das ist ein Verdienst der gesamten Mannschaft. Alle arbeiten engagiert nach hinten. Das macht es dann auch für uns einfach", verteilt Abwehrchef Andreas Wendl Lob an seine Vorderleute. Ein weiterer Faktor für die bemerkenswerte Stabilität ist, dass die Defensiv-Achse Forster, Wendl und Martin Schuster noch keine Minute Spielzeit verpasst hat. Einen besonderen Grund dafür kann Wendl aber nicht ausmachen: "Da ist natürlich auch Glück dabei, von Verletzungen verschont zu bleiben."

Mit dem Würzburger FV treffen die Schützlinge von Trainer Tomas Galasek auf einen unbequemen Gegner. Die Unterfranken belegen zwar nur den vorletzten Tabellenplatz, konnten aber die letzten beide Spiele gewinnen. Darunter war auch ein 2:1-Sieg gegen den ambitionierten TSV Aubstadt. Deswegen appelliert Wendl, den Gegner nicht zu unterschätzen: "Das wird eine richtig schwere Aufgabe, die wir mit einer konzentrierten Einstellung meistern wollen." Auch Galasek hofft, dass sein Team in der Form der letzten Spiele auftritt: "Wir müssen unseren Lauf bestätigen. Die Würzburger Mannschaft ist mit der aus dem Hinspiel nicht zu vergleichen", meint Galasek. "Vor allem die erste Halbzeit wird entscheidend sein, hier müssen wir besser auftreten als zuletzt."

Eine Warnung sollte das Ergebnis aus der letzten Saison sein, als man in Würzburg mit 0:1 verlor. Im Hinspiel im Juli im Weidener Sparda-Bank-Stadion behielten die Oberpfälzer nach Toren von Christopher Hegenbart, Johannes Scherm und Josef Rodler dagegen mit 3:0 die Oberhand. Seitdem hat sich bei den Blau-Weißen aber einiges getan. Trainer Christian Graf wurde bereits nach acht Spielen von Marc Reitmaier ersetzt, der jetzt auf der Kommandobrücke der Unterfranken steht. Seine Mannschaft ist konkurrenzfähiger geworden, stellt aber immer noch das schlechteste Heimteam der Bayernliga Nord mit einem Sieg, drei Remis und fünf Niederlagen dar.

Bei der SpVgg SV fehlen mit Rafael Wodniok und Matthias Heckenberger weiterhin zwei erfahrene Akteure. Da auch bei Enis Saramati und Johannes Scherm ein Einsatz noch zu früh kommt setzt Galasek wieder auf seine jungen Spieler: "Wir vertrauen den Jungs zu 100 Prozent."
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