SpVgg SV setzt auf Heimstärke

Die Weidener um Kapitän Thomas Wildenauer (rechts) wollen am kommenden Spieltag wieder jubeln. Nach der Nullnummer zuletzt in Würzburg wartet am Freitagabend der SSV Jahn Regensburg II auf die Galasek-Elf am Wasserwerk. Bild: A. Schwarzmeier

Bereits am Freitag um 19 Uhr steigt am Wasserwerk das Oberpfalzderby zwischen der SpVgg SV Weiden (6./31) und dem SSV Jahn Regensburg II (13./20). In der Vergangenheit zählte der Jahn nicht zu den Lieblingsgegnern der Schwarz-Blauen.

Weiden. (kap) Mit Siegen startete das Führungsduo der Fußballbayernliga Nord in die Rückrunde. Tabellenführer VfB Eichstätt (1./39) mühte sich zu einem knappen 2:1-Sieg über Forchheim, Verfolger TSV Großbardorf (2./38) dagegen machte kurzen Prozess und fertigte den FC Sand (17./14) auf dessen Gelände glatt mit 3:0 ab. Der aus dem Süden in den Norden gewechselte VfB Eichstätt geht am 19. Spieltag auf Reisen. Diese führt ihn zum Relegationsplatzinhaber Don Bosco Bamberg (14./18) und weist so ihre Tücken auf. Der Aufsteiger kämpft vehement um den Ligaverbleib und ist auf jeden Zähler angewiesen. Dieser Umstand macht die Sache für den Spitzenreiter natürlich umso schwerer.

Jahn kein Lieblingsgegner

Eine ähnliche Situation findet Verfolger TSV Großbardorf mit dem SC Feucht (10./22) vor. Nach drei sieglosen Spielen beträgt der Vorsprung des Aufsteigers zum Relegationsplatz nur noch vier Zähler. Zum Klassenerhalt dringend benötigte Punkte kann sich der Sportclub in Großbardorf wohl abschminken. Die "Gallier" verweisen auf eine imponierende Heimbilanz von sechs Siegen, zwei Remis und erst einer Niederlage. Von der Heimstärke lebt auch die SpVgg SV Weiden (6./31). In den bisher acht Auftritten stehen fünf Siege, ein Remis und zwei Niederlagen zubuche. Diese Bilanz ist am Freitagabend durchaus gefährdet. Denn kein geringerer als der SSV Jahn Regensburg II (13./20) kreuzt zum Derby am Wasserwerk auf. Mit ihm hatten die Schwarz-Blauen, nicht nur auf eigenem Gelände, schon immer Schwierigkeiten. In der Saison 2014/15 setzte es gar eine deftige 1:4-Abfuhr, das Hinspiel entschied der Jahn damals mit 3:2 für sich. Heuer gelang Josef Rodler in der Nachspielzeit wenigstens das 2:2. Ein Beweis dafür, dass der Jahn nicht zu den Lieblingsgegner der SpVgg SV Weiden zählt. Ob sich nach sieben ungeschlagenen Spielen der Hausherren etwas ändert wird sich zeigen.

Der Ex-Weidener Miloslav Janovsky verrichtet bei der SpVgg Bayern Hof (3./36) offenbar einen hervorragenden Job. Hartnäckig bleiben die Hofer dem Führungsduo auf den Fersen. Daran ändert auch das 1:1 in Aubstadt nichts. Der auf einem Relegationsplatz angesiedelte Gast aus Sand (17./14) dürfte kaum die Mittel aufbringen, die "Grüne Au" als Sieger zu verlassen. Schon das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für die Oberfranken, als sie 3:0 gewannen.

Von der Aufstiegseuphorie ist beim ASV Burglengenfeld (12./21) nicht mehr viel übrig geblieben. Er steckt mitten im harten Bayernligaalltag. Drei Niederlagen und zwei Remis am Stück ließen die Oberpfälzer gefährlich Nahe an die Relegationsplätze rutschen.

Nun gastiert mit dem SC Eltersdorf (9./25) ein äußerst unangenehmer Gegner. Das musste die Mannschaft von ASV-Trainer Matthias Bösl schon bei der deftigen 0:4-Abfuhr aus der Hinrunde erfahren. Von der eklatanten Auswärtsschwäche, kein Sieg, sowie jeweils vier Remis und Niederlagen, der Mittelfranken, sollte sich der Aufsteiger auf gar keinen Fall blenden lassen.
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