SpVgg SV Weiden empfängt Tabellenführer VfB Eichstätt - In Burglengenfeld ist der ...
Schwerer Brocken am Wasserwerk

1:1 trennten sich die SpVgg SV Weiden und der ASV Burglengenfeld. Hier ein Szene mit Stefan Graf (Weiden/rechts) gegen Alexander Fuchs. Die Weidener bekommen es am Samstag mit Spitzenreiter Eichstätt zu tun, in Burglengenfeld läuft der Tabellenzweite Großbardorf auf. Bild: A. Schwarzmeier
Weiden. (eg) Der Aufwärtstrend der SpVgg SV Weiden in der Fußball-Bayernliga hält weiter an. Zwei Spiele, sechs Punkte, kein Gegentor. Trainer Tomás Galásek war deshalb nach dem 3:0-Auswärtssieg vorige Woche beim 1. FC Feucht (10./18) zufrieden. "Ich bin erleichtert und froh über den Sieg. Die Jungs haben ein klasse Spiel abgeliefert", freute sich der Coach. Aber jetzt wartet auf seine Truppe ein richtig schwerer Gegner: Am Samstag, 3. Oktober, 16 Uhr, läuft im Sparda-Bank-Stadion Tabellenführer VfB Eichstätt (29 Punkte) auf.

Galásek, dessen Mannschaft mit 18 Punkten auf Rang 9 liegt, ist nach den letzten beiden Partien optimistisch. "Wir können ohne Druck versuchen, den Tabellenführer zu ärgern. Wenn wir so auftreten wie gegen Feucht, ist auch das nicht utopisch", blickt der Trainer voraus.

Eichstätt verwundbar

Ein Blick auf die letzten Ergebnisse lässt das Vorhaben nicht ganz unmöglich erscheinen. Zwar schoss Eichstätt gegen den FC Eintracht Bamberg (13./14) fünf Tore, kassiert aber auch drei. Eine Woche davor musste der Tabellenführer beim TSV Aubstadt (5./22) eine 0:1-Niederlage hinnehmen. Und auch der 1:0-Sieg gegen den SSV Jahn Regensburg II (12./16) war mühevoll. Ein Erfolg der Weidener würde die Meisterschaft wieder spannend machen. Dazu beitragen könnte auch der ASV Burglengenfeld (8./19) mit einem Sieg über den Tabellenzweiten Großbardorf (26). Ab Platz drei folgen nämlich mit SV Seligenporten (3./23), SpVgg Bayern Hof (4./23), TSV Aubstadt (5./22) und SV Alemannia Haibach (6./22) Mannschaften, die nur drei Punkte auseinanderliegen und vorne ein Wörtchen mitreden möchten.

Burglengenfeld geht gestärkt in die Auseinandersetzung am Sonntag, 4. Oktober, 16 Uhr, zuhause gegen den TSV Großbardorf. Denn das 4:0 bei DJK Don Bosco Bamberg (14./13) war der höchste Bayernliga-Sieg in der bisherigen Saison. "Wir hatten mehr Qualität im Kader als in den letzten Wochen", sagte Trainer Matthias Bösl. Für ihn war es kein unverdienter Sieg, auch wenn Bamberg in der ersten Hälfte einen Tick stärker gewesen sei.

Nahe an Unentschieden

Dass Großbardorf zu packen ist, zeigte zuletzt der SV Alemannia Haibach mit einem 1:0-Erfolg. Auch die SpVgg SV Weiden war vor drei Wochen beim Auswärtsspiel nahe dran an einem Unentschieden, verlor aber 1:2. Galásek war damals der Meinung, dass "mehr drin gewesen wäre". Vielleicht spornt das die Burglengenfelder an.
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