SpVgg SV Weiden II enttäuscht beim 1:3 gegen Sorghof
Verdienter Gästesieg

SpVgg SV Weiden II: Jahn; Weihermüller, Scheidler, Hot, Douhadij, Schreyer, Ertl (46. Fleischmann), Frank, Lobinger, Drechsler, Schlagenhaufer (87. Schießl)

SV Sorghof: Damiano; Deinzer (73. Steiner), Herrmann, F. Ertl, Hagerer, Walzel, B. Ertl (89. Leißner), Zilbauer, Meyer (90. Kraus), Bruckner, l Regler

Tore: 0:1 (42.) Udo Hagerer, 0:2 (48.) Benedikt Ertl, 67.) Florian Schlagenhaufer, 1:3 (86.) Udo Hagerer - SR: Dominik Götz (Stulln) - Zuschauer: 100 - Rot: (76.) Maximilian Schreyer (Weiden )

(otr) Die enttäuschende SpVgg SV Weiden II blieb all das schuldig, was sie vor Wochenfrist beim Sieg in Amberg noch auszeichnete. Weiden startete couragiert und bereits nach zwei Minuten prüfte Maximilian Schreyer den Gästekeeper. Das war es dann aber auch schon, denn in der Folgezeit ging hüben wie drüben nicht viel zusammen. In einer sich vorwiegend im Mittelfeld abspielenden Begegnung hatte Sorghof aber leichte optische Vorteile und verdankte diese hauptsächlich Torjäger Udo Hagerer, den erkennbar aktivsten Offensivspieler auf dem Platz. Wie schon mehrfach in dieser Saison, bekam das Spiel kurz vor und kurz nach der Pause die entscheidende Wende. Drei Minuten waren noch zu spielen, als Hagerer erstmals zuschlug und den Ball zum 0:1 über die Torlinie bugsierte.

Alle guten Vorsätze der Gastgeber für die zweite Halbzeit wurden gleich nach Wiederbeginn über den Haufen geworfen. Benedikt Ertl vollstreckte nach einem kapitalen Abwehrfehler der Hausherren zum 0:2. Die Gastgeber setzten jetzt alles auf eine Karte und wurden dafür auch belohnt. Haris Hot flankte von der Grundlinie über die Abwehr in Richtung langer Pfosten, Felix Schlagenhaufer war zur Stelle und köpfte zum 1:2-Anschlusstreffer ein. Weiden spürte, dass da noch was zu holen war und legte nach. Als der Schiedsrichter Maximilian Schreyer nach einem Allerweltsfoul mit der Roten Karte in die Kabine schickte, war der Elan der Gastgeber aber gebrochen. Zwar versuchte man trotz Unterzahl das Unmögliche möglich zu machen, kassierte aber, wie in solchen Situationen üblich, vier Minuten vor dem Ende mit dem 1:3 den endgültigen Knockout. Es bleibt aber kein Zweifel, dass sich die Gäste aus Sorghof diesen Sieg redlich verdient haben.
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