SpVgg SV Weiden II muss im Duell der Bayernliga-Reserven Weichen stellen
Manko bleibt die Offensive

Weiden. (otr) Auch wenn für die SpVgg SV Weiden II die Lage noch nicht ganz so bedrohlich ist, im Auswärtsspiel am Sonntag (14 Uhr) gegen den FC Amberg II geht es für beide Mannschaften gleichermaßen um sehr viel. Die Sorgen der Gastgeber sind noch etwas größer, so dass, egal wer gewinnt, der Verlierer ernsthafte Probleme mit dem Klassenerhalt bekommen wird.

Im Hinspiel setzten sich im "Sparda-Bank-Stadion" die Weidener mit 5:3 durch. Dabei wäre es trotz einer 4:0-Pausenführung beinahe noch schief gegangen, denn die Gäste von der Vils konnten bis auf 4:3 verkürzen, mussten dann aber in der Schlussminute noch den entscheidenden Treffer zum 5:3-Endstand hinnehmen.

Dass der FC Amberg II aus seinen neun Heimspielen nur acht Punkte geholt hat, wird aus Weidener Sicht nur ein schwacher Trost sein, denn die SpVgg SV II hat mit sieben Punkten aus acht Auswärtsspielen den Gegnern auch nicht unbedingt Angst eingeflößt. Und wenn man verloren hat, dann auch gleich richtig, denn die Auswärtstorbilanz sieht mit 9:20 auch nicht besonders gut aus. Sieht man einmal von der "Klatsche" beim Tabellenführer in Gebenbach ab, dann hat sich die SpVgg SV II in den letzten Spielen aber gar nicht so schlecht verkauft. Wenn man auf Touren kam, so wie gegen Ensdorf (4:1), dann lief es auch richtig gut. Bei drei Unentschieden, vor allem gegen Luhe-Wildenau und Plößberg, haperte es aber an der Durchschlagskraft im Offensivbereich. Stellt man gegen Amberg dieses Manko einigermaßen ab, dann ist das angepeilte Unentschieden ganz sicher drin.

Personell kann (oder muss) der Weidener Trainer Alfons Brittinger auf die zuletzt gegen Plößberg aufgebotene Formation zurückgreifen. Personelle Alternativen hat er nicht.
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