SpVgg SV Weiden II sollte sich gegen SV Plößberg keinen Punktverlust erlauben
Endlich Potenzial abrufen

Max Schreyer (rechts) zeigt eine vorbildliche Haltung beim Kopfball. Nur sollte sich für die SpVgg SV Weiden II in der Partie gegen den SV Plößberg bei vielversprechenden Chancen auch der Torerfolg einstellen. Bild: G. Büttner
Weiden. (otr) Im ersten Rückrundenheimspiel hat die SpVgg SV Weiden II am Sonntag (14 Uhr) im Sparda-Bank-Stadion den SV Plößberg zu Gast. Den Plößbergern steht als Tabellenvorletzter das Wasser bis zum Hals, so dass man sicher gut beraten ist, wenn man sich nicht an dem 2:0-Hinspielsieg orientiert.

Der SpVgg SV II stehen die Wochen der Wahrheit bevor. Nach dem Rückrundenauftakt, der mit der 2:6-Niederlage beim Tabellenführer in Gebenbach gründlich in den Sand gesetzt wurde, geht es jetzt bis zum Beginn der Winterpause nur noch gegen potenzielle Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Jetzt heißt es, die Punkte einzusammeln, die man im Frühjahr kommenden Jahres dringend braucht, wenn es wieder gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenregion geht.

Weidens Trainer Alfons Brittinger war nach der 2:6-Niederlage von Gebenbach richtig "angefressen", denn die Leistung seiner Mannschaft war schlichtweg indiskutabel. Gerade jetzt, da es im Bayernligakader verletzungsbedingt Plätze zu besetzen gibt, sind Anwärter auf solche Plätze offensichtlich nicht in der Lage, ihr zweifelsohne vorhandenes Leistungspotenzial abzurufen. "Wer nicht erkennt, welche Chancen sich jetzt fußballerisch über den Weg der zweiten Mannschaft eröffnen, dem ist nicht zu helfen", so Brittinger.

Die Plößberger, immerhin Vorjahresdritter, haben nach zehn Spieltagen die Reißleine gezogen und mit Harald Walbert einen bewährten Trainer zurückgeholt. Acht Punkte aus den folgenden fünf Spielen waren eine beachtliche, wenn auch angesichts der weiterhin anhaltenden Heimschwäche nicht ganz ausreichende Bilanz. In Weiden dürfen sich die Plößberger nicht mit einer Punkteteilung zufrieden geben, denn sonst rückt ein Nichtabstiegsplatz in immer weitere Ferne. Bei den Gastgebern wird man das Hauptaugenmerk auf die torgefährlichen Angreifer Matthias Freundl (9) und Michael Sonnberger (7) zu richten haben, die zusammen 16 der 22 Plößberger Tore erzielt haben. Wer in Hahnbach und Katzdorf gewinnt, der darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Personell wird es für die SpVgg SV II wieder recht eng, denn die Bayernligamannschaft wird ganz sicher keine Spieler abstellen können. Einerseits hat man selbst große Verletzungssorgen und andererseits kann man im Hinblick darauf auch kein Verletzungsrisiko mehr eingehen; schließlich will man in der Bayernliga weiterhin vorne mitmischen.
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