SpVgg SV Weiden II und SV Plößberg trennen sich 0:0
Torloses Remis

SpVgg SV Weiden II: Jahn, Fleischmann (61. Sokol), Weihermüller, Scheidler, Hot, Douhadji, Wegmann, Schreyer, Lobinger, Drechsler, Frank (76. Schlagenhaufer)

SV Plößberg: Zeus, Böckl, Löw, Reil, Ziegler, Mois (35. Schiener), Max Weniger, Toni Weniger, Sonnberger, Filinger, Freundl

SR: Rony Berger (Schwarzhofen) - Zuschauer: 100

(otr) Zwischen der SpVgg SV Weiden II und dem SV Plößberg fielen am Sonntagnachmittag keine Treffer. Das torlose Unentschieden hilft den Gastgebern sicher mehr als den Stiftländern.

Die Walbert-Truppe zeigte während der gesamten Spielzeit keinerlei Respekt vor den Gastgebern und hatte sogar die etwas besseren Möglichkeiten. Die offensive Marschroute der Plößberger überraschte die Weidener sichtlich, so dass das Team von Alfons Brittinger gut und gerne 20 Minuten brauchte, ehe man einigermaßen ins Spiel fand.

Zuvor hatte Plößberg aber schon zwei klare Chancen. In der 11. Minute nutzte der steil geschickte Michael Sonnberger eine Unsicherheit in der Weidener Hintermannschaft aus, hob den Ball fast von der Grundlinie über den Weidener Schlussmann Matthias Jahn zu dem mitgelaufenen Matthias Freundl. Der Plößberger erwischte den Ball auch mustergültig, setzte den Kopfball aber wenige Zentimeter neben das leere Weidener Tor. Sieben Minuten später musste Jahn dann gegen den aufgerückten Markus Ziegler Kopf und Kragen riskieren.

Dadurch wachgerüttelt, besannen sich die Weidener auf ihre eigenen Möglichkeiten und suchten den Abschluss. Ein mächtiger Schuss von Maximilian Schreyer konnte vom überragend reagierenden Marco Zeus gerade noch mit den Fingerspitzen zur Ecke abgewehrt werden. Dann die wohl größte Weidener Chance des Spiels: Nachdem Gästeschlussmann Marco Zeus bereits ausgespielt war, wehrte ein Gästespieler auf der Linie den Ball ab. Die lautstarken Proteste der Weidener, dass die Hand im Spiel war, ignorierte der auch ansonsten alles andere als überzeugend leitende Schiedsrichter Berger.

Auch nach dem Seitenwechsel wurden die Zuschauer, obwohl es ganz sicher kein Spitzenspiel war, gut unterhalten. Beide Mannschaften suchten die Entscheidung zu ihren Gunsten. Hektik kam in der Schlussphase auf, als Schiedsrichter Berger im Abwehrversuch von Parfait Douhadji eine verbotene Rückgabe sah und im Strafraum auf Freistoß entschied. Plößberg konnte dieses Geschenk aber nicht nutzen. Somit blieb es beim insgesamt durchaus gerechten Remis.
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