SpVgg SV Weiden in Neudrossenfeld zu Gast
Kein typischer Neuling

Weiden. Abhaken, nach vorne schauen und es besser machen - das war und ist die Prämisse des Fußball-Bayernligisten SpVgg SV Weiden für das letzte Spiel vor der Winterpause. Am Samstag um 14 Uhr geht für die Elf von Trainer Christian Stadler die Reise zum TSV Neudrossenfeld. "Wenn wir die Chance nutzen wollen, als Tabellenführer zu überwintern, müssen wir gewinnen", gibt der Weidener Coach als Marschrichtung für diese Begegnung aus.

Rein von der Papierform her sind die Schwarz-Blauen klar favorisiert. Dennoch will Stadler, auch wenn es von außen propagiert wird, von einer klaren Rollenverteilung gegen Neudrossenfeld überhaupt nicht sprechen. "Die gibt es nicht. Der TSV ist aufgrund der Neuzugänge kein typischer Aufsteiger. Wollen wir gewinnen, müssen wir ungemein viel investieren." In der Tat: Denn Neudrossenfeld hat sich vor und während der Saison mit bayernligaerfahrenen Spielern verstärkt. Zu nennen sind hier insbesondere Perparim Gashi vom letztjährigen Bayernliga-Meister SpVgg Oberfranken Bayreuth sowie Daniel Meyer und Kevin König vom Regionalliga-Absteiger SpVgg Bayern Hof oder Ertac Tonka vom FC Vorwärts Röslau.

"Wir sind gewarnt und werden die kampfstarken Neudrossenfelder sicherlich nicht im Vorbeigehen besiegen können", gibt der Weidener Trainer seinen Jungs im Vorfeld mit auf dem Weg. Wie stark die Oberfranken spielen können, stellten sie am Wochenende bei der ärgerlichen 2:3 (1:0)-Niederlage bei der SpVgg Jahn Forchheim unter Beweis.

Egeter wieder im Kader

Stadler kann am Samstag bis auf den langzeitverletzten Andreas Wendl auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Der rotgesperrte Ralph Egeter sammelte bereits am Wochenende in der zweiten Mannschaft Spielpraxis.
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