SpVgg SV Weiden könnte mit einem Sieg bis auf einen Punkt an Forchheim heranrücken
Gerüstet für den Bayernliga-Gipfel

Weiden. Sechs Auswärtsspiele, drei Heimpartien - bis zur Winterpause ab 22. November kommt auf die SpVgg SV Weiden jede Menge Arbeit zu. Die "Wochen der Wahrheit" beginnen mit dem Gipfeltreffen beim Spitzenreiter SpVgg Jahn Forchheim.

Forchheim, Viktoria Aschaffenburg, DJK Ammerthal, TSV Großbardorf, SpVgg Bayern Hof, SSV Jahn Regensburg II, SV Memmelsdorf, SC Eltersdorf und TSV Neudrossenfeld - die Gegner bis Mitte November haben es in sich. Nicht zu vergessen ist das Pokal-Viertelfinale am 7. Oktober gegen Eintracht Bamberg, das für die Schwarz-Blauen ebenfalls noch auf dem Programm steht. "Nach den nächsten sechs Begegnungen werden wir sehen, wo unser Weg hingeht", prophezeit Trainer Christian Stadler.

Der ist mit dem bisherigen Abschneiden seiner Elf sehr zufrieden. Als Aufsteiger habe man im letzten Jahr bereits eine tolle Saison gespielt und im normalerweise schwierigeren zweiten Jahr sich erneut im Spitzenfeld der Nord-Gruppe etabliert. "Das ist nicht selbstverständlich", weiß Stadler, der sich auf das Top-Spiel in Forchheim freut. "Für so etwas arbeitet man in der Vorbereitung und im Training. Solche Spiele sind absolute Schmankerl", so der SpVgg-SV-Coach weiter.

In der Tat ist es ein Aufeinandertreffen zweier Bayernliga-Schwergewichte, das von vielen Experten vor der Saison auch so vorhergesagt worden war. Sowohl die Weidener als auch die Mittelfranken wurden bei der Frage "Wer spielt um die Meisterschaft und den Aufstieg mit?" häufig genannt. 2012/13 landete Gegner Forchheim nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen mit Amberg und Großbardorf auf dem zweiten Platz und hätte in die Aufstiegsrelegation zur Regionalliga gehen können. Allerdings verzichteten die Mittelfranken damals.

2013/14 hätten sie gewollt, aber der Verband versagte ihnen die Zulassung. Zudem verspielten die Forchheimer in den letzten beiden Partien gegen Bayreuth (2:3) und in Ammerthal (1:1) auch noch die sportliche Qualifikation. Heuer soll es anders laufen. Nach 13 Spielen stehen die Oberfranken mit 30 Punkten und vier Zählern Vorsprung auf die Weidener auf dem ersten Platz.

Nur einmal beim 0:4 in der Heimpartie gegen die SpVgg Ansbach gingen sie als Verlierer vom Platz. Am letzten Wochenende gab es für das Team um Trainer Michael Hutzler im Spitzenspiel beim Regionalliga-Absteiger SV Viktoria Aschaffenburg einen souveränen 3:0-Erfolg.

"Entscheidend wird sein, dass wir unsere Spielweise durchziehen. Wir wollen auf uns schauen, und nicht auf den Gegner", so Stadler. "Wenn wir die schnellen Außenspieler der Forchheimer, Adem Selmani und Oliver Seybold, unter Kontrolle bringen, sind wir sicherlich nicht chancenlos", so der SpVgg-SV-Trainer.

In der vergangenen Saison war die Bilanz gegen Forchheim positiv. 1:1 auswärts und 6:2 im heimischen Sparda-Bank-Stadion lauteten die Ergebnisse. Stadler steht erneut der komplette Kader zur Verfügung.
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