SpVgg SV will Druck ausüben

Die SpVgg SV Weiden gibt im Aufstiegskampf noch längst nicht auf. "Wir wollen auf die vor uns platzierten Klubs weiter Druck ausüben", sagt Sportlicher Leiter Thomas Binner. Dazu muss aber im Heimspiel gegen den VfL Frohnlach ein Sieg her.

Weiden. (lst) In den letzten beiden Jahren sind die Fußball-Bayernligisten SpVgg SV Weiden und VfL Frohnlach dreimal aufeinandergetroffen - zweimal siegte die Elf von Trainer Christian Stadler, einmal gab es ein Unentschieden. Diese positive Bilanz wollen die Schwarz-Blauen gegen die Oberfranken am Samstag, 18. April, um 16 Uhr im Heimspiel im Sparda-Bank-Stadion weiter ausbauen und zugleich ihre kleine Negativserie der letzten Wochen beenden.

Kontakt etwas abgerissen

1:1 jeweils gegen den FC Amberg und den Würzburger FV sowie zwei 0:2-Niederlagen gegen den TSV Aubstadt und am letzten Wochenende beim SV Erlenbach - die SpVgg SV ist im Saisonendspurt und im Kampf um die Meisterschaft aus dem Tritt gekommen und musste den Kontakt zu den Mitkonkurrenten aus Amberg und Aschaffenburg etwas abreißen lassen. Vorzeitig das Handtuch zu werfen, kommt aber nicht Frage.

"Wir waren in allen Partien zuletzt am Drücker. Lediglich vor dem Tor hat uns die letzte Konsequenz gefehlt", meint Binner. Die Mannschaft brauche einen "Hallo-Wach-Effekt" in Form eines Erfolgserlebnisses. "Dann bin ich mir sicher, dass die Jungs die Köpfe wieder frei bekommen und wir bis zum Ende vorne noch ein Wörtchen mitreden können", sagt der Sportliche Leiter.

Dem ist aber wohl bewusst, dass die Partie gegen den VfL Frohnlach, wenngleich das Hinspiel mit 4:0 gewonnen wurde, kein Selbstläufer ist. "Die Oberfranken haben den Klassenerhalt noch nicht in der Tasche und werden defensiv eingestellt bei uns auftreten", schätzt Binner, der sich dieses Mal ein schnelles Tor seiner Spieler als "Türöffner" wünscht.

Die VfL-Truppe von Trainer Stefan Braungardt punktete zuletzt nur voll beim Würzburger FV, es folgten zwei Unentschieden gegen Erlenbach und gegen Erlangen-Bruck, ehe es am Wochenende zu Hause gegen Jahn Forchheim ein 0:2 setzte. "Ich bin dennoch felsenfest überzeugt, dass mein Team den Klassenerhalt in trocken Tücher bringt", zeigt sich der 46-Jährige zuversichtlich.

"Der VfL hat sicherlich Respekt vor uns. Daher müssen wir geduldig und ruhig spielen und unsere Möglichkeiten nutzen", gibt Binner als Marschroute aus. "Die Mannschaft will und kann es auch. Das hat sie in dieser Saison und auch in dieser Woche im Training gezeigt."

Leichte Blessuren

Wie engagiert in den Einheiten zu Werke gegangen wurde, zeigt auch die Tatsache, dass sich mit Andreas Koppmann, Maximilian Geber, Thomas Schneider und Andres Wendl gleich vier Akteure leichte Blessuren zugezogen haben. Dennoch werden sie auf die Zähne beißen und gegen Frohnlach im Kader stehen, der ansonsten vollständig ist.
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