SpVgg überrascht

Fabian Bartl machte beim überraschenden 3:1-Erfolg der SpVgg Wiesau in Mistelbach mit seinem Treffer in der Nachspielzeit alles klar. Am Samstag beim 2:2 beim VfB Kulmbach hatte Bartl ebenfalls einmal ins Schwarze getroffen. Bild: Gebert

Wichtiger Dreier im Kampf um den Klassenerhalt: Die SpVgg Wiesau gewann am Ostermontag beim Tabellendritten TSV Mistelbach überraschend mit 3:1.

TSV Mistelbach: Kolb, D. Weber, Meinhardt, Imhof (46. Heißenstein), Herrmann, Fiedler, Hübner (46. Pietzonka), Moder, Ansari, Behringer (35. M. Weber), Fischer

SpVgg Wiesau: Mötsch, Dutz, Gül (8. Oppl), Fischer, Hollmann, Lauton, Saller, Höfer, Brunner, Bartl (91. Hecht), Wölfel

Tore: 0:1 (23.) Daniel Wölfel, 0:2 (28.) Martin Brunner, 1:2 (61.) Daniel Heißenstein, 1:3 (90.+1) Fabian Bartl - SR: Sebastian Linz (Hettstadt) - Zuschauer: 80 - Gelb-Rot: (79.) Martin Brunner (Wiesau) - Rot: (41.) André Hollmann (Wiesau) Notbremse, (56.) Fabian Kolb (Mistelbach) Notbremse - Besonderes Vorkommnis: (41.) Torwart Christian Mötsch (Wiesau) hält Foulelfmeter von Fabian Ansari

Die Zuschauer sahen ein farbenfrohes und abwechslungsreiches Spiel. Der TSV kam gut in die Partie und bestimmte das Geschehen. Etwas überraschend gingen die Gäste nach 23 Minuten in Führung. Einen kurz ausgeführten Freistoß schloss Wölfel mit einem Direktschuss ins kurze Eck ab. Fünf Minuten später erhöhten die Gäste durch Brunner auf 2:0. In der 41. Minute wurde Mader im Strafraum gefoult. Gästespieler Hollmann sah dafür die Rote Karte. Den Elfmeter von Ansari wehrte Gästetorhüter Mötsch ab.

Mit neuem Elan kam die Heimelf aus der Kabine. Wiederum einen Fehler im Spielaufbau nutzten die Gäste zu einem Konter (56.). Torwart Kolb konnte den Gästestürmer ebenfalls nur durch eine Notbremse stoppen und sah dafür Rot. Fünf Minuten später gelang dem TSV der Anschlusstreffer durch Heißenstein. In der Folgezeit ging der TSV leichtfertig mit seinen Torchancen um. Die Gäste, die nur noch durch Konter gefährlich waren, nutzten in der Nachspielzeit einen davon durch Bartl zum 3:1. Negativer Höhepunkt der zweiten Halbzeit war die Gelb-Rote Karte in der 79. Minute gegen Gästestürmer Brunner, der dann beim Gang in die Kabine seine Nerven nicht im Zaum halten konnte. Letztlich nahmen die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste nicht unverdient die drei Punkte mit.
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