SpVgg Wiesau 1:3 gegen den TSV Neudrossenfeld II
Niederlage und Rot für Mötsch

Trotz einer starken kämpferischen Leistung unterlag die SpVgg Wiesau dem Tabellenzweiten TSV Neudrossenfeld II mit 1:3. Hier trennt Jan Frederik Spörrer (links) Gästespieler Danny Simon vom Ball. Bild: Gebert
SpVgg Wiesau: Mötsch, Bauer (67. Wührl), Spörrer, Fischer, Eiswert (84. Bauernfeind), Neudert (75. Maurer), Saller, Höfer, Bartl, Wölfel, Brunner

TSV Neudrossenfeld II: Zinke, Dünzl, Kornetzke, Hofmann (87. Ehlert), Simon (86. Dippold), Moore, Hilla, Konradi, Pittroff (75. Gashi), Nagel, Prüll

Tore: 0:1 (19.) Moore, 1:1 (29.) Bartl, 1:2 (46.) Hofmann, 1:3 (85.) Prüll - SR: Maximilian Stöckl (Bad Steben) - Zuschauer: 70 - Rot: (nach Spielende) Christian Mötsch (SpVgg) Schiedsrichterbeleidigung

(mvo) Im ersten Spiel nach dem Rücktritt von Trainer Mario Gebhard zeigte die SpVgg unter Interimscoach Markus Pappenberger eine kämpferisch ansprechende Leistung, ging aber am Ende äußerst unglücklich wieder als Verlierer vom Platz.

Wiesau begann nervös und fing sich sofort einen blitzsauberen Konter ein, doch Torwart Mötsch parierte glänzend (4. Minute). Die Heimelf kämpfte sich aber mit zunehmender Spieldauer immer besser ins Spiel hinein. Die größte Chance hatte Neudert, als er knapp am Tor vorbeizielte. Dann folgte die kalte Dusche, als Moore nach einem schnell vorgetragenen Angriff das 1:0 für die Gäste erzielte (19.). Wiesau steckte nicht auf und wurde in der 29. Minute mit dem Ausgleich durch Bartl belohnt, der den Ball nach mustergültiger Vorlage von Saller überlegt einschob.

Nach dem Seitenwechsel erzielte Neudrossenfeld nach einem Pass in die Tiefe mit dem ersten Angriff das 2:1 durch Hofmann, der den Ball aus klarer Abseitsposition an Torwart Mötsch vorbeischob. Ab diesem Zeitpunkt kam Hektik auf und es gab viele fragwürdige Gelbe Karten durch das an diesem Tag überforderte Schiedsrichtergespann. Neudrossenfeld stellte die Räume geschickt zu und Wiesau versuchte immer wieder, mit langen Bällen in die Spitze zum Erfolg zu kommen. Die Kräfte der Heimelf schwanden und in der 85. Minute fiel die Entscheidung. Torwart Mötsch musste zur Abwehr eines langen Balles weit aus seinem Tor. Das Leder landete beim Gegner und dieser überlistete den zurücklaufenden Keeper mit einem Heber.

Der Wiesauer Torwart Mötsch handelte sich zu allem Überfluss nach dem Abpfiff noch die Rote Karte wegen angeblicher Schiedsrichterbeleidigung ein. Das Schiedsrichtergespann musste daraufhin vom Ordnungsdienst vor aufgebrachten Zuschauern geschützt werden.
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