SpVgg Wiesau in der Relegation

Zwischen Hoffen und Bangen, ob es noch für die Relegation reicht: Nach dem 0:7 beim FSV Bayreuth warten Spieler und Verantwortliche der SpVgg Wiesau auf die Ergebnisse der Konkurrenten. Von links: Vorsitzender Alfred Klarner, Zafer Gül, Spielleiter Rudi Fichtner, Jan Frederik Spörrer, Ralph Fichtner und Trainer Markus Pappenberger. Bild: Gebert

Den direkten Klassenerhalt klar verpasst, in Sachen direkter Abstieg den Kopf gerade noch aus der Schlinge gezogen: Die SpVgg Wiesau ging am Pfingstsamstag bei Vizemeister FSV Bayreuth mit 0:7 unter und muss nun in die Relegation.

FSV Bayreuth: Spindler, Schwarzer (70. Keil), Schatz, Menzel, Düngfelder (65. Y. Kellner), Schmidt-Hofmann, Koßmann, Küfner, M. Kellner, Röbel (56. Strobel), Angerer

SpVgg Wiesau: Mötsch, Dutz, Saller, Fischer, Kreuzer, Lauton, Gül (42. Maurer), Höfer, Brunner, Bartl, Wölfel (71. Neudert)

Tore: 1:0 (12.) und 2:0 (23.) Hannes Küfner, 3:0 (32.) Dominik Düngfelder, 4:0 (62.), 5:0 (64.) und 6:0 (84.) Hannes Küfner, 7:0 (88.) Felix Angerer - SR: Marcel Bargel (TSV Staffelstein) - Zuschauer: 100

(gb) Am Pfingstsamstag lief alles gegen die SpVgg Wiesau, ehe es doch noch ein kleines Happyend gab. Die Stiftländer hätten mit einem Sieg beim FSV Bayreuth aus eigener Kraft den Klassenerhalt perfekt machen können, doch sie zogen nach einer desolaten Vorstellung mit 0:7 den Kürzeren. Und die Konkurrenten spielten mit einer Ausnahme auch nicht mit: Der VfB Kulmbach und die SG Regnitzlosau zogen mit Erfolgen vorbei und auch der TSV Thiersheim war auf der Siegerstraße. Erst als die SpVgg Bayreuth II kurz vor Schluss das 2:2 gegen Thiersheim erzielte, stand fest: Thiersheim steigt ab, die Wiesauer gehen in die Relegation.

Markus Pappenberger fand keine rechte Erklärung für den Auftritt seiner Mannschaft. "Keiner war in Normalform. Ich hoffe, das war ein einmaliger Ausrutscher. So eine Leistung in der Relegation und wir sind in der Kreisliga", weiß der SpVgg-Trainer. Erster Gegner der Wiesauer ist am Sonntag, 31. Mai, um 16 Uhr auf dem Gelände des SV Mitterteich der Kreisliga-Süd-Vizemeister TSV Konnersreuth.

Die Geschichte der einseitigen Partie in Bayreuth ist schnell erzählt. Die Wiesauer hatten von Beginn an keinen Zugriff auf den Gegner, vor allem der fünffache Torschütze Hannes Küfner war nicht in Schach zu halten. Nach einer guten halben Stunde führte der Vizemeister durch zwei Treffer von Küfner (12./23.) und ein Tor von Dominik Düngfelder mit 3:0. Nach dem Seitenwechsel versuchte die SpVgg noch einmal heranzukommen, doch es war nur ein kurzes Strohfeuer mit zwei guten Möglichkeiten von Daniel Wölfel (50.) und Martin Brunner (52.). Als Küfner (62.) das 4:0 erzielte, war der Widerstand der Wiesauer endgültig gebrochen. Die SpVgg zeigte in der Defensive Auflösungserscheinungen und war mit drei weiteren Gegentreffern durch Küfner (64./84.) und Felix Angerer (88.) mehr als gut bedient.
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