Spyder-Liebhaber gastieren erneut in Bruck - Ausfahrten und Party genossen
Freiheit auf drei Rädern

Die Spyder finden immer mehr Anhänger. Beim Treffen in Bruck wurde auch kräftig gefachsimpelt. Bild: hbr
Bereits zum fünften Mal war die Marktgemeinde der Ort für das "Internationale Spyder-Treffen", das auch heuer von Tom Bolzmacher veranstaltet wurde. Freiheit auf Rädern gibt es nicht nur beim motorisierten Zweirad, sondern auch mit drei Rädern kann das Cruisen Laune machen - nicht zuletzt, weil man keinen Extra-Führerschein benötigt.

Zwei Räder vorn, eins hinten, Lenker und Sitzposition wie beim Motorrad: So präsentiert sich der "Can-Am Spyder ST-S Roadster", wie der Hersteller BRP, beheimatet in Kanada, das Spaßmobil offiziell nennt. Der dreirädrige Roadster steht seit 2008 in Deutschland in den Verkaufsläden und findet immer mehr Anhänger. Gut 40 von ihnen fanden sich zur ersten Ausfahrt des Spyder-Wochenendes vor "Toms Motorradladen" ein. Von dort aus ging es in drei Gruppen im zehnminütigen Abstand auf einen rund 120 Kilometer langen Rundkurs, der über Bodenwöhr, Schwarzhofen, Niedermurach, Oberviechtach, Tännesberg nach Atzenhof führte. Dort machten alle Fahrer einen "Boxenstopp", bevor es über Nabburg, Fuhrn, Taxöldern und Bodenwöhr zurück in den Markt ging.

Die Tour führte überwiegend über Landstraßen und "kleine Berge mit serpentinenartigen Kurven, die den Flachländern fahrerisch einiges abnötigte", wie es ein Teilnehmer bei der Ankunft in Bruck treffend formulierte. Bei der abendlichen Party wurde fleißig gefachsimpelt und über die Tour, die tags darauf das Treffen abschließen sollte, debattiert. Hier hatten die Veranstalter eine 180 Kilometer lange Ausfahrt ausgetüftelt und in fünf Gruppen machten sich die 37 Fahrzeuge auf den Weg. Der Tross fuhr über Neukirchen-Balbini zum Eixendorfer Stausee, weiter nach Winklarn und über Schönsee nach Eslarn zum Oberfahrenberg, wo man zum Mittags-Halt einkehrte. Zurück ging es über Flossenbürg, den geografische Mittelpunkt Mitteleuropas nach Grafenreuth, von wo aus die Gruppen über Niedermurach, Schwarzhofen und Bodenwöhr zurück nach Bruck fuhren.

Nach einem gemütlichen Abschlussabend verabschiedeten sich die Teilnehmer am Sonntagmorgen wieder in Richtung Heimat. Natürlich nicht, ohne vorher das erste Augustwochenende im Jahr 2016 fest zu machen, an dem die sechste Auflage des "Internationalen Spyder-Treffens im Oberpfälzer Wald" steigt.
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