SRZ: Herr Lauterbach, wie steht es mit der Hilfsbereitschaft?
Fünf Fragen an Initiator Hans Lauterbach

Hans Lauterbach: Wir haben jetzt Arbeitsgruppen gegründet. Die Leute sind sehr eifrig dabei, auch die ersten persönlichen Kontakte mit den Flüchtlingen im Stadtgebiet sind geknüpft.

Erstmals kamen die Flüchtlinge zu Wort. Wie war Ihr Eindruck?

Lauterbach: Die Schicksale der syrischen Flüchtlinge machen schon sehr betroffen, spornen aber auch zur Hilfe an. Im konkreten Fall der Syrer führte ihr Weg nach Deutschland über Bulgarien, wo im Auffanglager katastrophale humanitäre Zustände herrschten.

Wie lauten die konkreten Wünsche der Initiative?

Lauterbach: Wichtig wären weiterhin Spenden auf das Asyl-Konto der Diakonie mit den Daten DE 44 75 2500000380103804, BYLADEM1ABG bei der Sparkasse. Aber auch Freiwillige als Fahrer für Arztbesuche und konkrete Ansprechpartner in den Gemeinden wären wünschenswert.

Sie arbeiten an einem Netzwerk, um die Hilfe noch zu intensivieren. Wer gehört dazu?

Lauterbach: Hier sind die Volkshochschule zum Beispiel für Sprachkurse, Hauptamtliche in den Kommunen oder die Sozialverbände eingebunden.

Zeigen die Flüchtlinge Reaktionen?

Lauterbach: Bei allen ist eine sehr große Dankbarkeit spürbar. Sie freuen sich, dass sich Menschen in ihrer Not um sie kümmern. (oy)
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