Staatliche Auszeichnungen für engagierte und treue Feuerwehrleute: Zweieinhalb- und vier ...
Dieser Dienst ist unbezahlbar

Für 40 Jahre aktiven Dienst wurden diese Aktiven geehrt. Von links Ferdinand Planner, Kreisbrandinspektor Lorenz Müller, Wilhelm Müller, Wolfgang Gmeiner, Erwin Stingl, Friedrich Grillmeier, Reinhold Marschall und Gerhard Härtl. Bild: kro
Aktive Feuerwehrleute, die seit mindestens 25 oder gar 40 Jahre bei Übungen und Einsätzen Tag und Nacht, Wochentags wie am Wochenende ihren ehrenamtlichen Dienst leisten, jetzt im Blickpunkt eines Ehrenabends im Kreisbrandmeister-Bezirk von Wolfgang Fischer. Bei der Feierstunde im Gasthof Eckstein in Wernersreuth lobte stellvertretender Landrat Dr. Alfred Scheidler die Feuerwehr vor allem für ihr aktives Vereinsleben, die Lebendigkeit, der Kameradschaft und den Zusammenhalt. Dr. Scheidler: "Die Feuerwehren sind eine große Gemeinschaft, halt's weiterhin zamm." Geehrt wurden Aktiven von den Feuerwehren aus Kondrau, Ottengrün, Pfaffenreuth, Hardeck und Wernersreuth. Der Wernersreuther Feuerwehr-Vorsitzende Walter Brucker freute sich, dass dieser Ehrenabend in Wernersreuth stattfindet. Der Sprecher sah in den Auszeichnungen einen Anreiz und Ansporn für junge Leute, auch aktiv in die Wehr einzutreten.

Respekt vor der Leistung

Dr. Scheidler bekundete, dass es für ihn eine große Freude und Ehre sei, diese staatlichen Ehrungen vorzunehmen. Erst zum zweiten Male dürfe er, Scheidler, diese Aufgabe wahrnehmen. Er habe vor den Leistungen der Aktiven größten Respekt, es gebe kaum Veranstaltungen, wo die Feuerwehr nicht gebraucht werde - wenn er nur an die Verkehrsabsicherungen denke.

An der Belastungsgrenze

Das Hauptaugenmerk gelte aber den Einsätzen bei Unfällen und Bränden. Enormes sei dort gefordert, vielfach bis an die Belastungsgrenze. Kreisbrandrat Franz Arnold dankte in seiner kurzen Ansprache ebenfalls den Aktiven für ihren langjährigen Einsatz und bat die Geehrten zudem, sie mögen der Feuerwehr auch weiterhin treu bleiben. "Und gebt eure Erfahrungen an die Jugend weiter."

"Feuerwehr boomt"

Arnolds Dank galt auch den Ehefrauen und Lebenspartnerinnen für ihr Verständnis, wenn mal eine Übung im Gasthaus etwas länger dauere. Neualbenreuths Bürgermeister Klaus Meyer verwies darauf, das die Feuerwehr Selbstwertgefühle vermittle. Er selbst sei stolz, Mitglied bei der Feuerwehr sein zu dürfen. "Die Feuerwehr boomt", sagte Meyer weiter und verwies auf steigende Mitgliederzahlen und die Tatsache, dass es so gut wie keine Nachwuchssorgen gebe. Der Feuerwehrdienst sei unbezahlbar, so Meyer abschließend. Sein Leonberger Bürgermeisterkollege Johann Burger schloss sich dieser Meinung betonte zudem, dass die Feuerwehren die wichtigste Gemeinschaft auf dem Land sei. (Info-Kasten)
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