Staatspreis

Mit 2000 Euro ist der Preis dotiert, den das bayerische Landwirtschaftsministerium alle zwei Jahre verleiht. Ausgezeichnet werden denkmalgeschützte und ortsbildprägende Gebäude. Über 2000 Projekte waren vorgeschlagen, meist über das Amt für Ländliche Entwicklung. Die Jury hat 13 davon ausgewählt.

Eines davon ist das Sperber-Anwesen, das die Eigentümer unter Anleitung von Architektin Petra Hofmann aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach umgestaltet haben. Preisverleihung ist am 29. Oktober in der Münchner Residenz.

Der Vierseithof wurde bis etwa 1960 landwirtschaftlich genutzt, auch die Familie des Püchersreuther Bürgermeisters Rudolf Schopper hat darin schon gewohnt. Später diente er als Lager für den Windischeschenbacher Bauunternehmer Riebl. "Gott sei Dank, der hat es instand gehalten", sagt Alexandra Sperber.

Das ehemalige Wohnstallhaus wird heute im Erd- und im Dachgeschoss genutzt. Der umbaute Raum für das Wohnhaus umfasst zirka 1800 Kubikmeter, für die Remise 630, den Stadel 1800 und die Scheune 1350 Kubikmeter. Die gesamte Kubatur des Vierseithofs macht etwa 5580 Kubikmeter aus. (phs)
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