Stadl einst ein großes Ökonomiegebäude

Der um 1765 erbaute Fochtnerstadl ist als Einzeldenkmal in die Denkmalschutzliste aufgenommen und untersteht dadurch einem besonderen Schutz. Das heißt insbesondere, dass ein Abriss des Gebäudes grundsätzlich nicht in Frage kommen kann. Mit einem dendrochronologischen Gutachten wurde die Geschichte dokumentiert. Man geht davon aus, dass der große Stadl von 1696 bis 1700 gebaut wurde. Das verwendete Balkenholz stammt aus einer Winterfällung im Jahr 1695/1696. Für den kleineren Bau lässt sich anhand von Untersuchung eine Bauphase um 1760 datieren. Der Stadl wurde wohl als großes Ökonomiegebäude gebaut und genutzt. Die ebenerdige Nutzfläche liegt bei etwa 280 Quadratmetern plus einer Galerie mit etwa 90 Quadratmetern.

Im Jahr 1990 hat der Markt Schmidmühlen den Fochtnerstadl angekauft. Mit diesem Erwerb sollte der Bereich um das Hammerschloss zu einer sinnvollen Einheit abgerundet werden. (bö)
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