Stadt erfüllt sich einen Wunsch

Die Engstelle im inneren Abschnitt der Speinsharter Straße gehört bald der Vergangenheit an. Die Voraussetzung schuf die Stadt mit dem Kauf eines Anwesens, das nun weichen muss.

In der Stadtratssitzung stellte Gerhard Kederer vom staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach die für das nächstes Jahr angekündigte Maßnahme vor. Für die Zuhörer nahm Bürgermeister Peter Lehr Stellung zum Vorhaben.

Frühzeitige Planung

"Der schmale Gehweg zwischen Einmündung Sommerleitenweg und Pressather Straße ist seit Jahren ein großes Ärgernis", sagte Lehr. Das Stadtoberhaupt berichtete, dass bereits im März 2013 erstmals über den Ankauf eines Gebäudes und zusätzlicher Grundstücksflächen für den Gehwegausbau beraten wurde. Um die Grundlagen für den Ausbau zu schaffen, kaufte die Stadt im Juli die erforderlichen Flächen entlang der Straße und das Anwesen Speinsharter Straße 4.

Da es sich um den Gehwegausbau entlang einer Staatsstraße handelt, werde die Baumaßnahme von der Regierung der Oberpfalz gefördert. Der Förderantrag liege bereits bei der Regierung. Über die Förderhöhe könne er keine Aussagen machen. "Das Staatliche Bauamt Amberg/Sulzbach beteiligt sich zusätzlich an Erwerb und Abbruch des Gebäudes Speinsharter Straße 4."

Straßenverbreiterung

Es sei ein "Wunsch der Stadt", etwas "für Gehweg und die holprige und schlechte Straße zu tun", sagte Gerhard Kederer. Glücklicherweise sei es der Stadt gelungen, die Voraussetzungen zu schaffen. Er unterteilte den 240 Meter langen Straßenabschnitt in drei Teile: Ausbau im Kreuzungsbereich, Gehweg und Straßenverbreiterung. Vorgesehen sei kein wesentlicher Ausbau der Speinsharter Straße. Die Nordseite bleibe erhalten und die Südseite erhalte einen Gehweg. Baulastträger sei die Stadt.

Da die Verbreiterung der Straße auf 6,50 Meter der Stadt und dem Verkehr auf der Staatsstraße dient, komme es zur Kostenteilung. Der Vertreter des Bauamts kündigte für die drei Abschnitte jedoch eine unterschiedliche Kostenbeteiligung an. Er informierte über einen angemeldeten Kostenaufwand von 283 000 Euro. Die Kosten für Grunderwerb und Abbruch übernehme das Bauamt.

Auf Nachfrage erklärte Kederer, dass an der Nordseite der Straße kein Gehweg geschaffen wird. Das Schrammbord bleibe unverändert. Genauso wie die Verkehrsinseln im Einmündungsbereich zur Pressather Straße. Von dort bis zur Einmündung Sommerleitenweg wir die Oberschicht der Speinsharter Straße abgefräst. Das Gremium stimmte den Plänen einstimmig zu.
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