Stadt möchte neues Wohngebiet ausweisen
Häuslebauer auf dem Festplatz

Öde und leer liegt der Festplatz inmitten von Auerbach. Genutzt für Veranstaltungen wird er nur selten, ein Auerbacher Spediteur stellt hier seine großen Fahrzeuge ab. Manchmal dient er als Übungsareal der Feuerwehren. Geht es nach dem Willen des Stadtrates soll hier ein Gebiet mit Wohnbebauung entstehen. Bild: swt
In seiner Weihnachtsitzung hatte sich der Stadtrat am Mittwochabend vor allem mit baulichen und planerischen Dingen zu beschäftigen. Neben der Sanierung des Friedhofeinganges stand vor allem die Aufstellung eines Bebauungsplanes am Festplatz in Auerbach auf der Tagesordnung. Dies soll im vereinfachten Verfahren umgesetzt werden.

Nur wenig noch frei

Die ausgewiesenen und erschlossenen Wohnbaugebiete am Dornbach, Speckmühle oder Schleichershof sind nahezu vollständig bebaut oder verkauft. Nur wenige Stellen sind noch frei.

Der brachliegende Franz-Josef-Strauß-Platz hinter dem alten Bahnhofes soll zum allgemeinen Wohngebiet entwickelt werden, um auch eine Verlagerung der Häuser an die Randgebiete der Stadt einzudämmen. Vorab gab's eine Baugrunduntersuchung, da bei ehemaligen Bahngrundstücken in fast allen Fällen mit belastendem Material zu rechnen ist. Die Untersuchung ergab keine hohen Belastungen, also keine Gefahr für die Wasser und Gewässer. Die Ausweisung eines allgemeinen Wohngebietes ist somit möglich.

Mit dem Landratsamt Amberg-Sulzbach wurde die Planung bereits abgeklärt. Aus diesem Grund kann ein beschleunigtes Verfahren ohne Umweltprüfung aufgestellt werden.

Ein Wettbewerb

Die Fläche umfasst etwa 16 000 Quadratmeter, die Hopfenoher Straße soll als Erschließungsstraße in die Planung mit einbezogen werden. Im Flächennutzungsplan ist die Fläche derzeit als Sondergebiet ausgewiesen, die Änderung wird im Parallelverfahren gemacht.

Nach Wunsch der Verwaltung sollen sich drei Planungsbüros im Wettbewerb darum kümmern. Einen Wettbewerb soll es übrigens auch für die Planung der Neugestaltung der Oberen und Unteren Vorstadt geben. Auch darüber beriet der Stadtrat am Mittwochabend.
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