Stadtnotizen

Fair geht vor Profit der Konzerne

Kemnath. (jzk) Fair gehandelte Waren boten Ministranten und Jungkolping am Passionssonntag vor und nach der Vorabendmesse sowie den beiden Sonntagsgottesdiensten zum Kauf an. Zahlreiche Besucher kamen zu den Tischen zwischen den beiden Kirchenportalen, auf denen Kaffee, Kakao, Tee, Nudeln, Reis, Zucker, Wein, Säfte, Bio-Schokolade, Schmuck, Nüsse, Gewürze, Rohrzucker und Honig lagen. Neu waren heuer aus Zeitungspapier recycelte Taschen.

Mit dem Kauf dieser Waren hatten die Gläubigen eine Möglichkeit, sich gegen die sozial schädliche Politik multinationaler Konzerne zu entscheiden. "Fairer Handel ermöglicht den Produzenten in den Entwicklungsländern bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen", betonte Pastoralreferent Alfred Kick. "Hilfe zur Selbsthilfe" lautet die Devise dieser Hilfsaktion von Misereor, die es schon seit 40 Jahren gibt.

Kick und Pfarrer Konrad Amschl wiesen darauf hin, dass "Fair gehandelte Waren" auch in der Metzgerei Zitzlmann und im Pfarrbüro zum Kauf angeboten werden.
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