Stadtnotizen

Talente einsetzen

Kemnath . (jzk) Mit "Ich steh am Anfang eines Weges" eröffnete Organist Walter Thurn die ökumenischen Anfangsgottesdienste der Realschule Kemnath. Sie standen unter dem Motto "Seine Talente für andere einsetzen". Als Vorbild diente der heilige Christophorus. Dieser hatte, nachdem er das Jesuskind durch einen reißenden Fluss getragen hatte, seine Fähigkeiten zum Wohle anderer eingesetzt.

"Jeder von uns trägt Fähigkeiten in sich", meinte eine Lehrerin. Diese gelte es zu wecken und zu stärken. Das Evangelium las Religionslehrerin Gertraud Burkhard vor. In seiner Predigt nahm Pfarrer Dirk Grafe Bezug auf das große Christusbild vor dem Volksaltar. Das Antlitz war aus unzähligen kleinen Bildern von Menschen zusammengesetzt. "Jesus trägt die Gesichtszüge von jedem einzelnen, der uns begegnet", betonte der Seelsorger. Für den Mitschüler da sein und ihm helfen, sollte das Hauptziel in diesem Schuljahr sein.

Die Fürbitten nahmen unter anderem auf die momentane Flüchtlingsproblematik Bezug. Nach dem Vaterunser und einem Friedenslied beteten Konrad Amschl und Dirk Grafe vor dem Segen: "Gott gebe dir für jede Sorge eine Aussicht auf Besserung und eine Hilfe in jeder Schwierigkeit."

Schwerstarbeit mit Nummer 6

Kemnath. (jzk) Eine nagelneue Bank hat der Fichtelgebirgsverein (FGV) auf dem Anzenstein aufgestellt. "Wer sich dieses Wanderziel aussucht, kann jetzt die herrliche Aussicht auf die Kemnather Senke ganz entspannt im Sitzen genießen", betonte Vorsitzender Wolfgang Heser. Joseph Mauerer hatte die Einzelteile der Halbstammbank mit seinem Traktor so weit wie möglich Richtung Gipfel befördert. Heser sowie die Mitglieder Josef Fischer, Wolfgang Günther, Otto Merkl und Manuel Scharf trugen sie die letzten 150 Meter. Der Vorsitzende dankte Dieter Kill, der das Lärchenholz für zwei Bänke gestiftet hatte. Arbeiter des städtischen Bauhofs bauten daraus eine Ruhebank.

"Das ist jetzt bereits die sechste Bank, die wir im Umkreis von Kemnath für die Wanderfreunde aufgestellt haben", erklärte Heser. Die anderen fünf sind auf der Kellerhöhe, beim Umspannwerk, am Steinberg beim Platz für das Johannisfeuer, an der Ortsausfahrt am Galgen und bei der Ulme unterhalb des Anzenbergs. Sie alle werden vom FGV gepflegt, repariert und gegebenenfalls wieder erneuert.
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