Stadträte mit Einladungen überhäufen

"Gibt es für die Dorferneuerung in Zogenreuth schon Planungsvorschläge der beauftragten Architektin Ursula Barth?", wollte Ortssprecher Wolfgang Wiesent (SPD) in der Fragestunde des Stadtrats wissen. In diesem Zusammenhang sollte auch das neue Bushäuschen in der Dorfmitte kommen. Wiesent fragte nach, ob es zum September 2015 verwirklicht wird. Bürgermeister Joachim Neuß erklärte, dass "die Architektin nicht daheim sitzt und wartet". Nach der im Herbst geplanten Ortsversammlung werde sie tätig. Dann gebe es mit den Bewohnern besprochene Pläne, die auch das Bushäuschen einbeziehen. Eine vorläufige Bushaltestelle werde ab September eingerichtet.

Arthur Schriml (CSU) fragte nach, ob die Zehnminutenregelung für parkende Autos auch in der Pfarrstraße gelte, nachdem eine Parküberwachung wieder eingeführt wurde. "Uns ist eine Rechtsbeugung nicht gestattet", konterte Neuß. Es gelten drei Minuten. Nur toleranterweise lasse man zehn Minuten Parken zu, um zu signalisieren, dass Bürger nicht gejagt werden. Dies gelte selbstverständlich in allen Straßen.

Johann Kaiser (CUU) fragte nach, warum die Stadträte nicht zu allen Ortsversammlungen eingeladen würden. Der Rathauschef konterte, das jeder gerne kommen könne, da die Versammlungen öffentlich seien. Meist mache es aber nur Sinn, wenn der vor Ort wohnende Stadtrat oder Ortssprecher mit von der Partie sei. Er kündigte an, dass die Räte in den nächsten Monaten mit Einladungen überhäuft würden.
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