Stadtrat behandelt Vorschläge aus Bürgerversammlungen
"Lupenreiner" Gehweg zu viel des Guten

Kemnath. (stg) Um die Anregungen aus den Bürgerversammlungen ging es in Sitzung des Stadtrates: Insbesondere Verkehrsthemen waren zu besprechen. Zu verschiedenen Wortmeldungen äußerte sich auch Bürgermeister Werner Nickl.

Gewünscht waren Verkehrsschauen im Ortsdurchfahrtsbereich von Eisersdorf mit Blick auf Geschwindigkeitsreduzierung sowie im Ortsausfahrtsbereich der Werner-von-Siemens-Straße zur B 22. Hier ging es um das Anlegen eines Schotterstreifens für Fußgänger. Für die Röntgenstraße solle ein "Lückenschluss" für Fußgänger zwischen Aldi-Markt und Wasserbetriebsgebäude angestrebt werden, gegebenenfalls einen einfachen Seitenstreifen.

Ein "lupenreiner" Gehweg sei nicht nötig, meinte Bürgermeister Nickl, Hinsichtlich des Ausbaus der Gemeindeverbindungsstraßen Eisersdorf-Neusteinreuth sowie Berndorf-Immenreuth verwies er auf die Beratungen für den Haushalt 2015. Mit Blick auf ein leerstehendes Gebäude in Kaibitz, das von der Kommune erworben und einem öffentlichen Zweck zugeführt werden könnte, führte Nickl aus, dass dies bei einem Dorferneuerungsverfahren geprüft werden könnte, sofern Bereitschaft in der Bürgerschaft bestehe. Den Wunsch nach Tempo 30 im Ortsdurchfahrtsbereich von Waldeck soll eine Verkehrsschau abklären.

Der Rathauschef informierte, dass bisher 173 Tonnen Streusalz verbraucht worden sind. Es sei noch genügend auf Lager. Im Schnitt der vergangenen Jahre seien 400 bis 500 Tonnen benötigt worden. Noch warten muss die Stadt auf den Haushalt für 2015: Die für 2. Februar geplante Haushaltssitzung wurde um vier Wochen nach hinten verschoben.
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