Stadtrat betont Entschlossenheit zur Energiewende
Einig für Ökostrom

Im zweiten Anlauf beauftragte die Stadt Auerbach nun doch die Firma Kubus GmbH in Schwerin, den günstigsten Ökostrom-Anbieter für sie zu finden. Das Dienstleistungsunternehmen handelt in Zusammenarbeit mit dem bayerischen Gemeindetag und auf Empfehlung des bayerischen kommunalen Prüfungsverbandes.

Rund 175 000 Euro oder, anders gesagt, 1,6 Millionen Kilowattstunden pro Jahr verbraucht die Stadt Auerbach an 76 Stellen. Dazu zählen unter anderem die Straßenbeleuchtung, aber auch städtische Einrichtungen wie die Helmut-Ott-Halle oder das Schwimmbad.

Ökostrom würde den Berechnungen nach nur sechs Prozent mehr kosten als Normalstrom, also 3667 Euro pro Jahr. Das bewog die Verwaltung, dem Stadtrat vorzuschlagen, bei den sogenannten Bündelausschreibungen europaweit nach einem günstigen Ökostromanbieter suchen zu lassen. Bis zum 31. Dezember 2016 müssen neue Verträge abgeschlossen werden; dann laufen die herkömmlichen nämlich aus.

Für die SPD-Fraktion zeigte sich ihr Sprecher Dr. Edmund Goß dankbar, dass Grünen-Stadtrat Bernd Scheller in der Aprilsitzung weitergehende Informationen erbeten hatte. Der Punkt wurde daraufhin nämlich zurückgestellt. Nun zeige das Bemühen um Ökostrom den Bürgern, dass es die Stadt Auerbach mit der Energiewende ernst meine. Dies betonte auch Herbert Appl von der CSU: "Dieser Vorstoß freut uns." Einstimmig verabschiedete der Stadtrat die Auftragsvergabe.
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