Stadtrat erörtert Verkehrsprobleme - Zusammenarbeit mit Pegnitz beim Breitband
"Stellplätze in den Höfen nutzen"

Das Angebot des Freistaats Bayern, den Förderbetrag für den Breitbandausbau um 50 000 Euro auf 900 000 Euro zu erhöhen, will die Stadt Auerbach nutzen. Dieses "Ja" fiel dem Stadtrat natürlich nicht allzu schwer.

Geknüpft ist das Ganze allerdings an eine Bedingung, die interkommunale Zusammenarbeit heißt. Der Ansatzpunkt bietet sich mit der Stadt Pegnitz. Beide Nachbarn müssten ihre Pläne vor allem im Bereich Weidlwang und Weidlwanger Mühle aufeinander abstimmen und ihr "Breitband-Bündnis" schriftlich festhalten. Den Ausbaubedarf klärt derzeit eine Markterkundung.

Das zeitweilige Verkehrschaos am Grünhof griff Herbert Appl auf und erinnerte den Bürgermeister an seine Aussage vor den Kommunalwahlen, neuralgische Punkte in Auerbach regeln zu wollen. Joachim Neuß führte diese Probleme insbesondere auf den Schwerlastverkehr zurück, der unter anderem die Baywa ansteuert. Verschärft werde die Lage durch das versetzte Parken.

Inzwischen habe die Verwaltung für die schweren Laster eine Alternativtrasse über die B 470 und den Neumühlweg ausgearbeitet und die Baywa gebeten, ihre Lieferanten darauf hinzuweisen. Natürlich werde man aber nie alle Probleme lösen können. Auch mit dem Landratsamt wurde Kontakt aufgenommen, da es sich um eine Kreisstraße handelt. Als es darum ging, Raser zu bremsen, war die Verkehrsbehörde auf den Wunsch der Stadt nach versetztem Parken eingegangen.

Holger Eckert (Aufschwung Auerbach/Freie Wähler) brachte auch die starke Zunahme des Individualverkehrs durch die neu entstandenen Baugebiete am Dornbach damit in Verbindung. Die prekäre Lage soll bei der nächsten Verkehrsschau mit der Polizei diskutiert werden. "Wichtig wäre, dass die Bewohner vorhandene Stellplätze in ihren Höfen nutzen. Das würde schon zur Entzerrung beitragen", bat Bürgermeister Neuß.

Nach dem Geh- und Radweg entlang der Kreisstraße nach Ohrenbach erkundigte sich Josef Lehner. Die Planung stehe im Kreishaushalt 2015, erklärte Martin Weiß. Mit Blick auf die Grundstücksverhandlungen fügte er hinzu: "Bleibt zu hoffen, dass alles gut geht." Der Erwerb werde, so Bürgermeister Neuß, im kommenden Jahr angegangen, der Ausbau Richtung Gunzendorf im darauf folgenden Jahr 2016 erfolgen. Helmut Zerreis (CSU) signalisierte als Kreistagsmitglied: "Wir bleiben dran."
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