Stadtrat geht zum Bau

Die Stützmauer macht an der Zinkenbaumstraße einen breiteren Gehweg möglich. Bild: rn

Die größte kommunale Baumaßnahme in diesem Jahr ist die Sanierung der Oberen Zinkenbaumstraße. Im Haushalt sind dafür 1,134 Millionen Euro angesetzt. Die Arbeiten sind allerdings im Rückstand.

Über den Fortgang der nach den Osterfeiertagen begonnenen Arbeiten informierte sich der Stadtrat bei einem Ortstermin. Mit vor Ort war Diplomingenieur Hannes Oberndorfer vom örtlichen Planungsbüro. Er berichtete von umfangreichen Erdarbeiten. Dabei sei auch altes Holz gefunden worden, das möglicherweise von einer ehemaligen Wegbefestigung stamme. Der Gang über die Baustelle führte über den östlichen Teil der Straße. Dort sei bis zu den Anwesen Richter und Schug bereits der Frostschutz eingebaut. Weiter ging es vorbei an längeren Abschnitten mit eingelassen Stützmauern.

Die Kommunalpolitiker erfuhren, dass der neue Kanal und die Wasserleitung einschließlich der Hausanschlüsse bis auf Höhe des ehemaligen BRK-Seniorenheimes verlegt sind. Die gesamte Versorgungstechnik - auch die Glasfaserkabel - verlaufe entlang der Nordseite des Straßenzugs. "Wir sind mit den Arbeiten ein bis zwei Wochen im Rückstand", erklärte Diplomingenieur Stephan Prösl von der Firma Prösl-Bau auf Nachfrage.

Er versicherte, nach Abschluss der Bauarbeiten in der Speinsharter Straße die Maßnahme Zinkenbaum mit Nachdruck voranzubringen. Die Sanierung der Oberen Zinkenbaumstraße ist der erste Bauabschnitt des Gesamtprojekts Jahnstraße/Dr. Friedrich-Arnold-Straße/Obere Zinkenbaumstraße. Bei der Erweiterung des örtlichen Wohngebiets in den 1950er und 1960er Jahren nach Westen hin war die schulische Entwicklung und die damit verbundene Belastung der Wohnstraßen nicht absehbar. Im Finanzplan der Stadt bis zum Jahr 2018 ist als größere Maßnahme die Sanierung der beiden weiteren Straßen enthalten.
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