Stadtratssitzung in Grafenwöhr

Änderungen des Flächennutzungs- und Bebauungsplans "Ochsenhut"

Das Grafenwöhrer Gremium beschloss bei der Stadtratssitzung am Donnerstag einstimmig die 14. Änderung des Flächennutzungsplans sowie die siebte Änderung des Bebauungsplans "Ochsenhut". Matthias Fleischhauer vom Nürnberger Planungsbüro TB Markert stellte fest, dass es vonseiten der Öffentlichkeit keine Einwände gibt. "20 Behörden haben sich nicht geäußert, 16 Behörden zugestimmt", berichtete er den Stadträten. Mit der siebten Änderungen des Bebauungsplans entstehen im Grafenwöhrer Gebiet "Ochsenhut" sechs neue Bauparzellen. Die Fläche sei bislang als Gemeinbedarfs- und Grünfläche vorgesehen gewesen. Zudem sollen künftig im gesamten Baugebiet dieselben Festsetzungen für alle Grundstücke gelten. Bislang seien in einem Teilgebiet von "Ochsenhut" nur Satteldächer erlaubt, nun dürfen dort auch Walm- oder Pultdächer errichtet werden, teilt Kathrin Regler vom Stadtbauamt mit.

Feststellung derJahresrechnung 2013

Gerhard Mark, Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, prüfte den Rechnungsabschluss für das Jahr 2013. Die Ausführungen fanden nicht bei allen Stadträten Zustimmung. Laut Stadtkämmerin Ursula Grouls schließt der Verwaltungshaushalt mit bereinigten Solleinnahmen und Sollausgaben von rund 9,6 Millionen Euro ab, der Vermögenshaushalt mit rund 4,9 Millionen Euro. Die Gesamtjahresrechnung 2013 wird auf bereinigte Solleinnahmen und Sollausgaben von 14,6 Millionen Euro festgestellt. Nach einer Diskussion und gegen die Stimme von Klaus Schmitsdorf beschlossen die Grafenwöhrer Stadträte die Feststellung der Jahresrechnung 2013.

Zustimmung fürKulmregion-Konzept

Bürgermeister Edgar Knobloch beantragte die Ergänzung der Tagesordnung um einen Punkt: die Anerkennung des "Integrierten Räumlichen Entwicklungskonzeptes" für die Kulmregion. 13 Städte und Gemeinden bewerben sich für das Auswahlverfahren "Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung". Ziel seien Investitionen in Wachstum und Beschäftigung. Bei folgenden Projekten kann die Stadt Grafenwöhr betroffen sein: Touristische Weiterentwicklung des Dießfurter Freizeitsees, Thementouren für Elektrofahrzeuge, Aufbau gemeinsamer touristischer Strukturen, Anschaffung einer "Kulm-Flotte", Reaktivierung des Kommunbrauhauses, regionale Gartenschau und Informations- und Ladestationen.

Gründerzentrum

Timo Schön schlug vor, das Gründerzentrum um einen Schulungsraum für Betriebe oder Vereine zu erweitern. Knobloch wies darauf hin, dass eher das Gegenteil der Fall sei: "Das Gründerzentrum steht fast leer." (spi)
Weitere Beiträge zu den Themen: Bebauungsplan (4090)Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.