"Stadtturm" zum Ortsheimatpfleger bestellt
Nun ist es offiziell

Pfreimd. (cv) In Pfreimd gibt es eine Besonderheit: Der Ortsheimatpfleger ist keine Einzelperson. Die Aufgabe wurde in der Vergangenheit dem heimatkundlichen und historischen Arbeitskreis "Der Stadtturm" zugeschrieben. Vorsitzender Peter Egerer bat nun um eine offizielle Bestellung und Benennung der Aufgaben. Dem kam der Stadtrat nach. Die Aufgabe kann von jedem Mitglied in Abstimmung und Genehmigung des Vorstands vorgenommen werden. Rechtliche Vertreter sind der erste und zweite Vorsitzende. Das Aufgabengebiet beinhaltet schwerpunktmäßig "die Betreuung der lokalen Kultur sowie die Erhaltung denkmalgeschützter Einrichtungen von Bau- und Bodendenkmälern."

Dritter Bürgermeister Hubert Betz hatte in einer der letzten Sitzungen angeregt, verstorbenen Kriegsteilnehmern bei der Beerdigung die letzte Ehre mit Salut zu erweisen. Laut Bürgermeister Richard Tischler signalisierte die Kriegerkameradschaft Weihern-Stein Bereitschaft. Pro Einsatz der Böllerkanone wird eine Aufwandsentschädigung von 30 Euro berechnet. Die Stadt hatte sich an den Nachbarverein gewandt, da der Pfreimder Verein keinen Vorsitzenden mehr fand und ruht. "Ich bin für jeden Hinweis dankbar", meinte Tischler mit Blick auf mögliche Kandidaten. Falls sich niemand findet, muss der Verein aufgelöst werden. Erfreulicher war die Nachricht, dass IRE, die integrierten räumlichen Entwicklungsmaßnahmen, die fünf Kommunen inklusive Pfreimd gebündelt haben, im Auswahlverfahren positiv beurteilt worden sind (wir berichteten). "Wir sind eine Runde weiter", so der Bürgermeister. Nun geht es darum, bis Ende 2015 Leuchtturmprojekte zu präzisieren, um an EU-Fördermittel zu kommen.

Tischler informierte auch darüber, dass der Stadt bezüglich des Antrags auf eine Aufstufung zu einem Mittelzentrum gemeinsam mit Wernberg-Köblitz ein Schreiben von Staatssekretär Albert Füracker vorliegt: Er verweist auf ein Gutachten "Zentrale Orte in Bayern", das in Arbeit ist und bittet um "etwas Geduld". Tischler gab weiter bekannt, dass die Firma Bögl die beim Bau der Windkraftanlage Trichenricht beeinträchtigten Wege im Frühjahr instand setze.

Aus der "Nichtöffentlichen" wurde mitgeteilt, dass die Stadt die Sanierung der Dorfkapelle Nessating mit 3000 Euro bezuschusst. Die Baufirma Hösl erhielt den Auftrag zur Umgestaltung des Grundschulpausenhofes. Tischler erwähnte noch den Tanzabend im tschechischen Primda, den eine 46-köpfige Pfreimder Delegation besuchte. "Das hat unserer Partnerschaft gut getan".
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