Städtisches Wohnen im Grünen

Architekt Christian Drehobel (stehend) erläuterte den interessierten Zuhörern die geplante Wohnanlage, die unter dem Motto "Wohnen am Falkensteinpark" steht. Bild: stg

18 barrierefreie Eigentumswohnungen will die Probau Massivhaus GmbH aus Brand bis spätestens Ende 2016 in Kemnath in einer neuen Wohnanlage errichten: Und wer möchte, kann sich noch zusätzliche Leistungen beim BRK einkaufen, das in der Nachbarschaft das Senioren- und Pflegeheim betreibt.

Kemnath. (stg) Potenzielle Wohnungseigentümer, aber auch Mitglieder des Stadtrates waren zur Informationsveranstaltung in den Sitzungssaal des Rathauses gekommen. "Ich denke, dass man ein solches Angebot auch als Kommune offensiv vertreten und unterstützen kann", sagte Bürgermeister Werner Nickl, sicherlich mit Blick auf die eher ungewöhnliche Art der privatwirtschaftlichen Nutzung des Sitzungssaals.

Barrierefreie Wohnungen

Die neue Wohnanlage liegt an der Bürgermeister-Högl-Straße und in unmittelbarer Nähe des Falkensteinparks. Architekt Christian Drehobel erläuterte das Projekt und stellte die Maßnahmen vor. Demnach verfügen die Wohnungen, die verteilt sind auf Erdgeschoss, 1. Stock und 2. Stock, über ein bis zwei Zimmer, außerdem sind sie allesamt barrierefrei und somit unter anderem auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Die Erdgeschosswohnungen verfügen über große Terrassen, während darüber Sonnenbalkone und Dachterrassen Zugang ins Freie bieten. Alle Wohnungen eint der Blick ins Grüne.

Die Wohnflächen der 18 Einheiten bewegen sich zwischen 45 und 92 Quadratmetern, der Bauherr verspricht eine entsprechend hochwertige Ausstattung. Vorgesehen ist ein Aufzug, über den alle Ebenen erreicht werden können. Im Erdgeschoss ist zudem ein großzügiger Gemeinschaftsraum für alle Bewohner geplant. Der Quadratmeter-Kaufpreis für die Wohnungen wird nach Aussage Drehobels bei etwa 2000 bis 2200 Euro liegen. Geplant ist außerdem eine Tiefgarage, der Preis für einen Stellplatz bewegt sich bei etwa 10 000 Euro. Die Energieversorgung des Gebäudes erfolgt über eine Gastherme mit Solarunterstützung.

Hilfe auf Knopfdruck

BRK-Kreisgeschäftsführer Holger Schedl betonte, dass es eine "niederschwellige Betreuung" geben werde. Konkret bedeute dies, dass man auf Knopfdruck Hilfe holen könne und einen festen Ansprechpartner beim BRK habe. Viele andere Angebote seien individuell buch- und bezahlbar, beispielsweise Essenslieferung, Pflegetätigkeiten oder Haushaltshilfen.

Drehobel führte aus, dass sich das Projekt aktuell im Genehmigungsverfahren befinde: Er rechne mit einem Baubeginn im Frühjahr 2016 und einer Fertigstellung im Herbst.
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