Standortsicherung

Über einen Standortsicherungsvertrag gab es seit den Kündigungen keine Gespräche. Der Betriebsrat ist aber zu Verhandlungen bereit. Allerdings macht Karl Boemmel klar, dass die Arbeitnehmer im Gegenzug von Faurecia langfristige und konkrete Zusagen erwarten.

"Wir wollen wissen, welche Aufträge ins Werk kommen, was in Maschinen und Gebäude investiert wird." Der Betriebsrat verweist auf den Altersdurchschnitt der Belegschaft nach den Kündigungen.

Im Werk gibt es 80 Mitarbeiter unter 50 Jahren, 210 Kollegen seien älter. Deshalb brauche der Standort eine langfristige Strategie. Die Belegschaft sei nicht bereit, für zwei weitere Jahre auf Lohn und Rentenansprüche zu verzichten. (wüw)
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