Starke Vorstellung beim 6:1-Heimsieg gegen den SV Hahnbach - Drei Zeitler-Tore
Vohenstrauß in Schusslaune

Johannes Zeitler war dreifacher Vohenstraußer Torschütze beim 6:1-Sieg gegen den SV Hahnbach. Bild: A. Schwarzmeier
SpVgg Vohenstrauß: Kederer, Gmeiner (83. Striegl), Schmidt, Kett, Ertl, Dobmayer, Özbay (74. Müssig), Rewitzer, Zeitler (81. Karl), Urban, Frank,

SV Hahnbach: Wismet, P. Geilersdörfer, Meyer, Seifert, R. Brewitzer (63. Rösl), Reichert, Rösch, F. Brewitzer, F. Geilerdörfer, Pilhofer, Bauer (36. Schuppe)

Tore: 1:0 (7.) Johannes Zeitler, 1:1 (11./Eigentor) Christoph Rewitzer, 2:1 (33./Handelfmeter) Johannes Zeitler, 3:1 (44.) Benjamin Urban, 4:1 Johannes Zeitler (66.), 5:1 Stefan Gmeiner (76.), 6:1 (83.) Christoph Rewitzer - SR: Matthias Ferstl (FSV Stadeln) - Zuschauer: 140 - Rot: Florian Kett (70.) (SpVgg) Handspiel als letzter Mann)

(mwr) Dank einer starken Vorstellung feierte die SpVgg Vohenstrauß zur Kirwa einen auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg. Das angestrebte Ziel, zum Ende der Vorrunde über die 20-Punkte-Marke zu springen und den Abstand zu den Abstiegsrängen zu vergrößern, ging voll auf.

Von Beginn an entwickelte sich ein flottes Spiel. Özbay vergab frei stehend die erste klare Torchance für die Heimmannschaft, aber auch Hahnbach hatte im Gegenzug eine dicke Möglichkeit. Eine sehenswerte Direktannahme von Mittelstürmer Johannes Zeitler aus der Drehung brachte die Führung. Die Freude darüber wehrte allerdings nur zwei Minuten. Rewitzer verlängerte eine eigentlich ungefährliche Flanke unglücklich per Kopf unhaltbar ins eigene Tor zum Ausgleich.

In der Folge verflachte die Partie ein wenig, nahm jedoch in den letzten fünfzehn Minuten der ersten Hälfte wieder Fahrt auf. Vohenstrauß konnte sich nun ein klares Übergewicht erspielen und kam durch schön vorgetragene Angriffe immer wieder zu Torchancen. Vor allem das Sturmduo Zeitler und Gmeiner harmonierte prächtig. Nach einem Handspiel bekam die Heimmannschaft einen Elfmeter zugesprochen. Diesen verwandelte Zeitler sicher zur verdienten Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff schloss Benjamin Urban einen tollen Angriff im Nachschuss zum 3:1 ab.

Wer nach dem Wechsel ein Aufbäumen der Gäste erwartete, sah sich getäuscht. Vohenstrauß dominierte weiterhin und erspielte sich gute Chancen. In der 66. Spielminute erkämpfte sich Dobmayer durch konsequentes Pressing den Ball auf der rechten Seite, spielte in die Mitte auf Zeitler und diesem gelang sein dritter Treffer an diesem Tag.

Sehr ärgerlich aus Vohenstraußer Sicht war die Rote Karte für Kapitän Florian Kett, als er sich als letzter Mann ein Handspiel leistete. Dennoch ließ man sich auch davon nicht beirren und schraubte das Ergebnis in der Schlussphase noch auf 6:1 nach oben.
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