Startschuss am 9. Oktober

Testlauf für die neue Biathlonanlage auf der Silberhütte: Am 9. Oktober geht der neue Freizeitspaß am Entenbühl offiziell in Betrieb. Bild: nm

Die neue Ganzjahres-Biathlonanlage auf der Silberhütte wird am 9. Oktober eröffnet. Die Generalprobe für die Attraktion im Skilanglaufzentrum erfolgte am Samstag.

Es sollten Erfahrungen für den Betrieb gesammelt und Einstellungen nachjustiert werden. Die Einrichtung am Fuß des Entenbühls ist einzigartig. Im Start- und Zielbereich der Loipenanlage entstanden in den vergangenen Monaten festinstallierte Schießstände.

Die kleinen Scheiben können auf eine Distanz von zehn Metern ins Visier der Lasergewehre genommen werden, und zwar nicht nur im Winter. Die Gewehre entsprechen den beim Biathlon verwendeten Originalwaffen, schießen aber anstatt mit Kleinkalibermunition mit harmlosem Laserlicht.

Wie spannend das ist, selbst ohne Langlaufskier, ließ sich am Samstag beim Wettbewerb der Erbendorfer Firma Pöllath verfolgen. Die Silberhütte war aus gutem Grund Ziel ihres Betriebsausflugs: Geschäftsführer Albert Pöllath ist begeisterter Skilangläufer und Förderer der Freizeiteinrichtung. Mit einer 5000-Euro-Spende für die Schneekanonen gab es vor wenigen Jahren durch ihn quasi eine Initialzündung für viele weitere Sponsoren. Der Vorsitzende des Förderkreises, Rudi Pannrucker, freute sich über einen erneuten Beitrag: Die Firma steuerte noch einmal 3000 Euro bei.

Technischer Leiter Alexander Klettner, Josef und Irmgard Grüner sowie Rudi Trummer gaben beim Probeschießen Tipps für den Umgang mit den Gewehren, informierten über die richtige Körperhaltung und sammelten selbst Erfahrungen für den technischen Sektor. Die Stände sind über ein Netzwerk verbunden. Am Laptop werden die Leistungen ausgewertet. Wie der Betrieb künftig aussehen wird, ist noch unklar.

Der Härtetest am Samstag führte vor Augen, dass sich ein intensiver Personaleinsatz nicht vermeiden lässt. "Weitere Helfer gesucht", lautet deshalb die Parole, um möglichst lange Öffnungszeiten sicherzustellen oder um Anmeldungen von Gruppen abwickeln zu können. 119 000 Euro schlagen für die Biathlonanlage zu Buche. Mehr als eine Million Euro kommt für das im Winter 2014/15 in Betrieb gegangene Funktionsgebäude hinzu. Offiziell eingeweiht ist es ebenfalls noch nicht. Das soll am 9. Oktober nachgeholt werden. Finanzieren ließen sich beide Projekte ohne Kredite. Staatliche Zuschüsse, Spenden, Sponsorengelder, die Beiträge der Mitglieder, Eigenmittel und die geleistete Arbeit beim Bau deckten den Aufwand.
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