Statistik

Die Bayerischen Staatsforsten sind eine Anstalt des öffentliche Rechts, wie es auch der Bayerische Rundfunk ist. 55 Mitarbeiter - durch den Beginn des Ruhestandes etwa zehn weniger als vor einem Jahr - kümmern sich beim Forstbetrieb Flossenbürg um 16 000 Hektar Staatswald, der sich über drei Landkreise von Bärnau im Norden bis in den Raum Oberviechtach und Schönsee im Süden erstreckt. Das Gros der Waldflächen liegt im östlichen Landkreis Neustadt und grenzt in weiten Bereichen an Tschechien an. Seit 2005 wurden rund 2,5 Millionen Bäumchen vor allem Buchen und Tannen sowie Douglasien, Erlen, Ahorne und Moorbirken gepflanzt. Vorrangig als Bau- oder Brennholz wurden in dieser Zeit 1,5 Millionen Festmeter Holz geerntet. Forstbetriebsleiter Stefan Bösl betont, dass dies nachhaltig erfolgt sei. Der Forstbetrieb hat neben der Vergabe zur Holzernte und der Lieferung von Forstpflanzen auch für eine Million Euro Aufträge an örtliche Baufirmen für seine Gebäude erteilt. Fünf Millionen Euro sind in den Unterhalt des 530 Kilometer langen Forstwegenetzes geflossen. Als Gewinn für den Freistaat verbuchten die Flossenbürger 30 Millionen Euro. Ein Vergleich mit der Zeit vor der Forstreform sei schwierig, meint Bösl. (ui)
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