Stefan Kindler übernimmt Vorsitz der Reservisten, Peter Benaburger ersetzt Schriftführer ...
"Truppenbewegungen" in Eschenfelden

Paragrafen in der Satzung waren "schuld", dass sich die Reservistenkameradschaft Eschenfelden und Umgebung auf einigen Positionen neu aufstellen musste.

Schriftführer Karl-Heinz Neidel gehört dem Dachverband nicht mehr an; Kassenrevisor Wolfgang Kuske ist ein Veteran und kein Reservist. Deshalb rief die Reservisten- und Veteranenkameradschaft Eschenfelden und Umgebung zu ihrer zweiten Jahreshauptversammlung 2014.

"Die alte Vorstandschaft ist nicht satzungsgemäß", erklärte Werner Meyer, stellvertretender Kreisvorsitzender des Reservistenverbands. Seit der Gründung der Reservistenkameradschaft Eschenfelden arbeitet Karl-Heinz Neidel ("Schneck") in der Vorstandschaft mit; seit vielen Jahren als Schriftführer. Bis 2009 war er auch Mitglied im Verband, kündigte dort aber aus persönlichen Gründen.

Den Umstand, dass kein Jahresrückfluss in die Vereinskasse kam, nahm die Kameradschaft zum Anlass, komplette Neuwahlen auszuschreiben. Der bisherige Vorsitzende Peter Benaburger wechselte ins Amt des Schriftführers. An der Spitze der Eschenfeldener Reservisten steht jetzt Stefan Kindler. Sein Vertreter bleibt Erwin Klose, und Hermann Mertel behält die Kassengeschäfte in seinen Händen. Als Kassenrevisoren stellten sich Armin Linhard und Alexander Hölzl zur Verfügung. Bei Bedarf werden sie von Hans Gröschel und Norbert Pilhofer vertreten. Als Delegierte wurden Peter Benaburger, Hans Gröschel und Heinz Schlerf gewählt.

Grüße an die Versammlung sprachen Hauptmann der Reserve und Kreisorganisationsleiter Markus Glatzel sowie der Kreis- und Bezirksvorsitzende des Bayerischen Soldatenbunds, Horst Embacher. Im Auftrag der Gemeinde dankte 2. Bürgermeister Richard Leißner den Reservisten für die alljährliche Ehrenwache an den drei Kriegerdenkmälern.

In Blickrichtung der Veteranen versicherte der neue Vorsitzende, "dass alles so bleibt, wie es ist". "Ideen für Verbesserungen werden gerne angenommen", appellierte Stefan Kindler an alle, sich am Vereinsleben zu beteiligen. Für sein letztes launiges Protokoll dankte er dem bisherigen Schriftführer Neidel in der Hoffnung, dass diese Tradition der Schriftführung weiter gepflegt wird.
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