Steigende Zahlen bei Wohnungseinbrüchen

Im Landkreis Schwandorf gab es im vergangenen Jahr 51 Fälle von Wohnungseinbrüchen. Das ist im Zehn-Jahres-Vergleich der zweithöchste Wert und eine Steigerung von 16 Fällen im Vergleich zu 2014. "Das ist kein Massendelikt, aber jeder Fall erschüttert das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung", unterstrich Polizeipräsident Gerold Mahlmeister beim Sicherheitsgespräch im Landratsamt.

Dazu kommt: Nur wenige Einbrüche können aufgeklärt werden. Deshalb werde die Polizei diesen Bereich besonders im Blick behalten. Nicht desto trotz sind die Ordnungshüter auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Mahlmeister appellierte daran, bei verdächtigen Wahrnehmungen sofort die Notrufnummer 110 anzurufen.

Es sei noch niemand wegen des Missbrauches von Notrufen angezeigt worden, wenn er Beobachtungen melden wolle, die ihm verdächtig vorkommen, unterstrich der Polizeipräsident. Auch die Bürger könnten einen wichtigen Beitrag leisten: "Nicht so viel Schmuck und Bargeld in den Häusern aufbewahren", riet Mahlmeister.

Bei der Kriminalpolizei gibt es einen Mitarbeiter, der Bürger zum Thema "Einbruchsschutz" berät. Er kommt auch in die Häuser und gibt den Bewohnern Tipps, wie sie sich vor den ungebetenen Gästen schützen können. Ansprechpartner ist Kriminalhauptkommissar Wolfgang Sennfelder bei der Kriminalpolizeiinspektion in Amberg. (tib)
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