Steinwaldkirche erhalten

"Eine hervorragende Arbeit, die ihr leistet. Man kann nichts anderes sagen." Mit diesen Worten dankte Pfarrer Martin Besold dem Vorstand des Fördervereins Steinwaldkirche für das enorme Engagement.

Auftakt der Jahreshauptversammlung war ein Gottesdienst in der Peterskirche, den Pfarrer Besold zelebrierte und der vom Steinwald-Chor unter der Leitung von Anneliese Kastl musikalisch gestaltet wurde. Im Landgasthof Wäldern stiegen die Mitglieder im Anschluss in die eigentliche Tagesordnung ein.

Investitionen 2014Vorsitzender Ferdinand Schieder ging auf die Investitionen ein, die der Förderverein im vergangenen Jahr für die Peterskirche getätigt hat. So wurden der Baldachin und das Velum für rund 1400 Euro ebenso renoviert wie die vier Heiligenfiguren. Rund 6700 Euro wurden hierfür ausgegeben. Nicht zuletzt wurde der alte Altar-Teppich für 1700 Euro durch einen neuen ersetzt. Lob und Dank sprach der Vorsitzende allen großzügigen Spendern aus.

"Eines unserer Mitglieder hatte die Idee, zwei Glasfenster der Kirche im Altarraum mit Bleiverglasungen der Heiligen Petrus und Paulus zu ersetzen", teilte der Vorsitzende mit. "Der Förderverein sieht sich aber aufgrund der Kosten nicht in der Lage, dies umzusetzen." Nach ersten Angeboten würden die Fenster rund 11 000 Euro kosten. Den Ausführungen Schieders schloss sich auch die Versammlung an.

In seinem Grußwort drückte Pfarrer Besold aus, dass vielen Leuten die Steinwaldkirche am Herzen liege. "Die Kirche wird alt", stellte dritte Bürgermeisterin Sonja Heindl fest. Deshalb sei Unterstützung von außen notwendig. "Was in den zurückliegenden Jahren der Vorstand mit Vorsitzenden Ferdinand Schieder geleistet hat, verdient großen Respekt. "Ein großer Wunsch, die Sanierung des Weges zur Kirche, ist noch offen", stellte Heindl fest.

Das Gespräch suchen

Stadtrat Franz Schraml aus Pfaben führte hierzu aus, dass es ein großes Anliegen sei, den Weg wieder instand zu setzen. "Die Stadt Erbendorf wäre bereit, 50 Prozent der Kosten zu übernehmen, wenn diese im Rahmen des Wegebaus der Jagdgenossenschaft übernommen werde."

Aufgrund der Kosten wäre es ratsam, dass der Förderverein weitere Zuschussgeber ins Boot holt. "Zudem muss das Gespräch mit den Grundstücksanliegern gesucht werden."Kirchenpfleger Alfons Meierhöfer teilte in diesem Zusammenhang mit, dass vonseiten der Diözese für den Wegebau weder eine Ab- noch eine Zusage vorliege.

Bei den Neuwahlen ergaben sich in den Besetzungen der einzelnen Vorstandsposten keine Änderungen. Lediglich bei den Beisitzern stand Otto Pöllmann nicht mehr zur Verfügung. Hier wurde Thomas Grenz neu in dieser Funktion bestimmt. Weiterhin wird der Förderverein von Ferdinand Schieder als Vorsitzender geführt. Zweite Vorsitzende ist Carola Rebl, Auch Kassiererin Heidi Heindl und Schriftführerin Anita Plannerer machen weiter.

Geistlicher Beistand bleibt Pfarrer Martin Besold. Keine Veränderungen gab es bei den Kassenprüfern mit Willi Kraus und Werner Schraml. Bei den Beisitzern wurden Herbert Hofmann, Wolfgang Rebl, Alfons Janner, Christian Kallmeier und Ludwig Wenning bestätigt.
Weitere Beiträge zu den Themen: Wäldern (31)März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.