Stellungnahmen der Fraktionen: Einhellige Zustimmung

CSU-Fraktionssprecher Franc Dierl lobte den Haushalt: Die Ansätze seien "nachvollziehbar und notwendig". Die Zuführung von 1,5 Millionen Euro bei 700 000 Euro Tilgung rechtfertige die Schuldenaufnahme für die Investitionen. Zumal die Zinsen derzeit sehr günstig seien. Eine Prokopfverschuldung von 1570 Euro liege nahe am Kreisdurchschnitt.

Ziel müsse aber die Schuldenreduzierung sein. Kritisch hinterfragt werden sollten die Defizite bei den Beteiligungen am Naturerlebnisbad, der Campingplatz-GmbH und der Bioenergie Speichersdorf. Ein Nutzungskonzept für die Festhalle und das Bahnhofareal sei notwendig.

AuchChristian Porsch (UBV) lobte die Pläne. Wichtig sei, schnelles Internet in alle Ortsteile zu bringen und attraktive Bauplätze bieten zu können. Mit dem Weiterbau der Abwasseranlage wird der vorletzte Baustein des Abwasserkonzeptes verwirklicht. Er lobte, dass keine Kürzungen bei den freiwilligen Leistungen notwendig waren. Er kritisierte die immer weiter steigende Kreisumlage. FWG-Fraktionssprecher Hans Schmid bestätigte die Notwendigkeit der Investitionen und die Kreditaufnahme. Er betonte, dass alle Ausgaben und Einnahmen über den Gemeindehaushalt verbucht werden und keine Nebenhaushalte geführt werden. Wichtig ist es vor allem, dass attraktive Bauflächen vorhanden sind.

Rudi Heier (SPD) lobte die hohe Zuführung zum Vermögenshaushalt. Er mahnte trotz steigender Einnahmen die Ausgabedisziplin an. Er bestätigte die Investitionen, die für die positive Entwicklung nötig seien. Alle Investitionen unter Nutzung staatlicher Zuwendungen sind sinnvoll und notwendig. Heier schlug vor, mit dem Bauausschuss die Spielplätze zu besichtigen. Er begrüßte den angedachten Architektenwettbewerb zur barrierefreien Umgestaltung der Festhalle und das geplante Buswartehaus am Bahnhof.

Alle Redner dankten den Verantwortlichen für ihre Arbeit. Einstimmig stimmte der Gemeinderat dem Haushaltsplan, -satzung und Stellenplan zu. Gegen den Investitions- und Finanzplan für die Jahre 2014 bis 2018 stimmte Edmund Bruckner, der die darin enthaltenen Investitionen für die Festhalle aus wirtschaftlicher Sicht kritisch sah. (ak)
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