Sternförmig zur Eröffnung

Projektleiter Peter Kratzer informierte in Kürmreuth die geladenen Gäste aus Politik und Kirche über ihre Schleife des Simultan-Kirchenradweges. Bild: wku

An jede Kirche kommt ein eigenes Schild: Für den Simultankirchenradweg wurde ein besonderes Logo entworfen. Die Karte dazu kann aus dem Internet heruntergeladen werden. Zur Zeit wird über die verschiedenen Schleifen informiert.

Die Eröffnung des Simultan-Kirchenradwegs ist für Freitag, 8. Mai, in Sulzbach-Rosenberg und Illschwang terminiert. Zehn Schleifen führen durch die Landkreise Amberg-Sulzbach, Tirschenreuth und Neustadt an der Waldnaab.

In jeder von ihnen finden sich ein bis sechs ehemalige oder noch bestehende Simultankirchen. In Kürmreuth trafen sich Bürgermeister Hans Koch, einige Markträte, Kirchenvorstände aus Holnstein, Königstein, Edelsfeld, Vertreter des Tourismusvereins Königstein, ein Edelsfelder Gastwirt und ein Kürmreuther Pfarrgemeinderat.

Zum aktuellen Stand

Projektleiter Peter Kratzer von der evangelischen Landeskirche und Pfarrer Konrad Schornbaum gaben einen Überblick über den aktuellen Stand - besonders über Schleife 1. Diese führt von Kürmreuth über Weißenberg nach Edelsfeld. Dort geht es weiter nach Bernricht, Holnstein über Eschenfelden nach Königstein.

Diese Tour, auf der drei bestehende und drei ehemalige Simultankirchen zu besichtigen sind, ist 23 Kilometer lang. Der Radweg verläuft komplett auf geteerten Wegen. Für jede einzelne Schleife soll es eine kleine Eröffnung geben. An jede Kirche kommt zudem ein eigenes Schild: Für den Radweg wurde ein besonderes Logo entworfen. Die Road-Map kann aus dem Internet heruntergeladen werden. In der Kirche liegen Werbefaltblätter aus, die über die Geschichte und die Besonderheiten der jeweiligen Kirche informieren.

Der Vorschlag, die Eröffnung auf eine bestehende Veranstaltung wie das Marktfest zu legen, wurde heftig diskutiert. Allgemeine Zustimmung fand der Vorschlag, Radlergruppen sternförmig zu einem Ort anfahren zu lassen und hier eine Eröffnung zu feiern.

Bekannter machen

Seit fünf Jahren treffe sich das Projektteam regelmäßig, um Ideen und Projekte für den Förderverein Simultankirchen in der Oberpfalz zu entwerfen, berichtete Peter Kratzer. 120 ehrenamtliche Mitarbeiter waren beteiligt. Der Simultankirchen-Radweg sei ein Alleinstellungsmerkmal. "Unser Ziel ist es, die Simultankirchen bekannter zu machen", sagte Kratzer. Auch diene der Verein dazu, dieses kulturelle Erbe zu erhalten.

Kirchenvorsteherin Claudia Pirner aus Königstein und Pfarrer Konrad Schornbaum erklärten sich bereit, als Projektvertreter und somit Ansprechpartner in Königstein zu dienen. Als Koordinator der Schleife stellte sich Rudi Gruber zur Verfügung.

Der Radweg soll mit den Homepages der politischen und kirchlichen Gemeinden verlinkt werden.
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