Sternsinger in königlichen Gewändern überbringen den Menschen Segenswünsche
Botschafter der Freude Christi

(hia) Unter dem Motto "Segen bringen, Segen sein. Gesunde Ernährung für Kinder auf den Philippinen und weltweit", hat Pfarrer Sven Grillmeier im Jahresabschlussgottesdienst in der St.-Michaels-Kirche die Sternsingeraktion in der Pfarreiengemeinschaft eröffnet und die Heiligen Drei Könige ausgesandt.

Dazu hatten sich die Mädchen und Buben samt Begleitpersonen mit Christa Kausler an der Spitze im Mockersdorfer Pfarrheim ihre bunten Königsgewänder übergestreift und die königlichen Insignien entgegengenommen.

Unter den feierlichen Orgelklängen zogen sie mit dem Geistlichen und den Ministranten in die Pfarrkirche ein. Anknüpfend an den Fernsehklassiker "Dinner for one" betonte Grillmeier in seiner Predigt, dass über den Jahreswechsel jedes Jahr alles dem gleichen Prozedere, vom Kirchgang über Abendessen und Bleigießen bis zum Raketenschießen unterliege.

Der Kirche treu bleiben

Damit werde Altes abgeschlossen im Wissen, dass Neues beginnt. Für das Neue könne sich jeder aber nur Vorsätze vornehmen. Was wann wie passiere, könne niemand wissen, bestenfalls erahnen. "In diesem Übergang mit seinen wiederkehrenden Riten ist es gut zu wissen, dass der Mensch sein Heil in dem finden kann, der das Heil zugesagt hat", so der Prediger. Er wünschte sich deshalb, dass alle in der Kirche und der Michaels- und Dreifaltigkeitsgemeinde bleiben mögen und man gemeinsam durch das neue Jahr gehe. "Bleiben sie in der Kirche und feiern sie mit der Kirche im Segen Gottes", lautete sein Wunsch.

Diesen Segen würden die Sternsinger hinaustragen in die Häuser und Wohnungen. Sie seien so Botschafter der Freude Christi. Dazu segnete Grillmeier die Kreide, den Weihrauch und die Buben und Mädchen. In vier Gruppen, je begleitet von einem Sternträger und Gabenträger, waren die Sternsinger seit Freitagmorgen zu den knapp 1000 Katholiken in den Ortsteilen der Pfarrei Mockersdorf und der Stadt Neustadt am Kulm ausgeschwärmt.

Zwei Gruppen, begleitet von Christa Kausler für das Mockersdorfer Einzugsgebiet, je eine Gruppe von Gabi Hummer für Plössen und Christine Büttel für Ramlesreuth. Vor allem die Mockersdorfer Sternsinger hatten ein gewaltiges Pensum an Ortsteilen zu bewältigen. Neben dem Hauptort standen Firkenhof, Tremau, Lämmershof, Roslas und Guttenthau auf dem Routenplan. Natürlich war auch die überwiegend evangelisch geprägte Stadt Neustadt am Kulm Ziel ihrer Botschaft. Hier ist die Situation seit jeher eine ganz besondere. Hier klopfen die Sternsinger nämlich nicht nur an die Türen der katholischen Haushalte, sondern auch bei den rein evangelischen und gemischt-konfessionellen Familien und Christen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Mockersdorf (319)Plössen (55)Januar 2015 (7957)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.