Stets mit Feuereifer bei der Sache

Die Feuerwehrvereine im Landkreis Neustadt haben die Kommunen im Jahr 2013 um zirka 300 000 Euro entlastet und Anschaffungen für die aktive Truppe unterstützt. Dies unterstrich Kreisbrandrat Richard Maier in der Jahreshauptversammlung der Neustädter Brandschützer.

Neustadt/WN. (arw) Sowohl der Verein als auch die 57 Aktiven unter Kommandant Michael Spranger haben viel geleistet. Vorsitzender Helmut Staratschek listete dies auf. Der Verein beschaffte für 3000 Euro einen Anhänger. Staratschek erinnerte unter anderem an die Winterwanderung, Besuche von Festzügen oder die Beteiligung am Maibaum- und Bürgerfest.

Rechtzeitig habe man die Zelte beim Mutter-Anna-Fest abgebrochen. Im Gerätehaus angelangt, setzte Gewitterregen ein. Sowohl in der evangelischen als auch der katholischen Kirche wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht.

Der Vorsitzende dankte Bürgermeister Rupert Troppmann und dem Stadtrat, allen voran dem ehemaligen Feuerwehrreferenten Oskar Schwarz, der sich 24 Jahre lang vorbildlich für die Belange der Brandschützer eingesetzt habe. Er kümmerte sich um Festzeitschriften, Vorträge und um die Chronik.

Weniger Einsätze

2014 wurde die Wehr zu 184 (2013: 235) Einsätzen gerufen. Zu den 57 Aktiven gehören drei Frauen und neun Jugendliche. Die Einsätze gliedern sich in zwei Groß-, zwei Mittel- und elf Kleinbrände. 29 Ölspuren mussten beseitigt und 16 Insekteneinsätze gefahren werden.

Hinzu kommen 23 Verkehrsleitungen, Absperrungen und Tragehilfen für das Rote Kreuz. Spranger erwähnte ferner einen Unfall mit einem Schienenfahrzeug und vier Blindalarme. 30 Mal hatte eine Brandmeldeanlage angeschlagen.

In diesem Jahr erwarten die Floriansjünger noch einen neuen Mannschaftstransporter und einen Pulverlöschanhänger. Der zweite Satz neuer Schutzanzüge ist bereits eingetroffen. Für die neuen Hallentore erledigten Wehrmänner die Vorarbeiten. 24 Aktive absolvierten mit Erfolg Lehrgänge. "Gut eingelebt hat sich der neue Feuerwehrreferent Franz Witt", lobte der Kommandant.

Über die Arbeit des Nachwuchses berichtete Lisa Niedermayer. Neben den Unterrichten und Übungen kam auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Großer Andrang herrschte bei der Andrang herrschte bei der Autowaschaktion.

Bei den 45 Positionen von Kassier Wolfgang Huber fand Revisor Hans Dirschedl keine Beanstandungen. Kreisbrandrat Richard Meier gratulierte den Jubilaren (wir berichteten). Meier lobte die schnelle Ausrückzeit der Neustädter Wehr. "Es kommt mir so vor, als würden die Leute im Gerätehaus wohnen." Er sei stolz auf die Neustädter. Sie blieben mit ihren Ansprüchen auf dem Boden, und die Chemie stimme.

Keine Verschwender

Bürgermeister Troppmann sagte, er stehe gerne vor seiner Wehr. Denn alle hätten eine positive Einstellung. Die Verantwortlichen könnten mit Geld umgehen. "Wir im Stadtrat wissen dies zu schätzen." Er bedauerte es sehr, dass die Leistung der Wehr zu wenig in der Bevölkerung bekannt sei.

Ins gleiche Horn stieß Feuerwehrreferent Witt. Die Wehrmänner seien jeden zweiten Tag im Einsatz, es herrschten Disziplin und Bereitschaft.
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