Steuersatz anpassen

Keine Rose ohne Dornen: An die 50 000-Euro-Stabilisierungshilfe aus 2014 des Freistaats, die größtenteils zur Schuldentilgung verwendet wurde (siehe Hauptartikel), hatte die Regierung der Oberpfalz die Bedingung geknüpft, dass die Gemeinde Trabitz "ihre Einnahmemöglichkeiten ausschöpft". Konkret monierte die Bewilligungsbehörde den mit 350 vom Hundert "unterdurchschnittlichen Hebesatz der Grundsteuer A" für landwirtschaftlichen Grundbesitz.

In vergleichbaren Kommunen liege der durchschnittliche Hebesatz bei 360,8 vom Hundert, präzisierte Kämmerer Josef Stock im Gemeinderat. Verwaltung und Finanzausschuss empfahlen deshalb eine Anhebung auf 365 vom Hundert. Bürgermeisterin Carmen Pepiuk schloss sich an: "Ohne diese Änderung haben wir künftig nur noch geringe Chancen auf solche Zuschüsse." Deshalb stimmte der Gemeinderat einmütig für die Anpassung.

Schließlich kündigte Pepiuk für den 9. Mai einen gemeinsamen "Tag der Städtebauförderung" der Stadt Pressath und der Gemeinden Schwarzenbach und Trabitz an: "An diesem Tag wollen wir der Bevölkerung zeigen, wie viel sich dank dieses Förderprogramms in unseren Gemeinden tut und noch tun soll." Einzelheiten zum Programm werden noch bekanntgegeben. (bjp)
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