Stier erhofft Punkt

Bernd Heinisch (links) tritt am Mittwoch mit seinen Teamkollegen zum Landkreisderby beim SC Katzdorf an. Die Elf von Trainer Wolfgang Stier hat gute Chancen, etwas Zählbares mitzunehmen. Bild: Eger

Eine zusätzliche Schicht müssen die Bezirksligisten am Mittwoch einlegen. Es wird der siebte Spieltag durchgeführt. Im Kreis Schwandorf kommt es zum nachbarschaftlichen Vergleich zwischen dem SC Katzdorf und dem 1. FC Schwarzenfeld.

Katzdorf/Schwarzenfeld. (aho) Beide Mannschaften liegen vor dem Spiel heute um 18 Uhr in der Tabelle gleichauf, hier wie dort gab es jeweils drei Siege und drei Niederlagen. Zuletzt gewannen die Schwarzenfelder ihr Heimspiel gegen den SC Luhe-Wildenau mit 4:0, während die Katzdorfer dem SV Sorghof mit 0:3 unterlagen. Einen Favoriten auszumachen fällt im Vorfeld schwer, obwohl die Gastgeber mit ihren Fans im Rücken im Vorteil sein könnten.

Spielerisch alles gegeben

Der SC Katzdorf strebt nach der überraschenden Heimpleite vom vergangenen Sonntag eine Wiedergutmachung an. Bis auf die mangelnde Chancenverwertung kann Hans-Jürgen Plößl seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat in spielerischer und taktischer Hinsicht alles gegeben. Nur schien das gegnerische Gehäuse an diesem Tag wie vernagelt zu sein. Dass die Aufgabe gegen Schwarzenfeld etwas schwerer sein wird, davon ist der SC-Coach überzeugt. Er hofft aber, dass seine Offensivleute wieder besser treffen und die torgefährlichen Angreifer auf Seiten der Gäste in den Griff zu kriegen sind. In personeller Hinsicht ändert sich beim letztjährigen Aufsteiger kaum etwas.

Beim 1. FC Schwarzenfeld muss Wolfgang Stier weiterhin auf mehrere Stammakteure wegen Urlaubs oder Verletzungen verzichten. Im zurückliegenden Heimspiel gegen den Letzten konnte dies kompensiert werden. Der heutige Gegner ist nach Ansicht des FC-Trainers anders einzuschätzen. Hier werde sein Team richtig gefordert und muss deshalb von Beginn an hellwach sein. Vor allem die Abwehr darf sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, zumal der SCK über schnelle Stürmer verfügt und für seine Konter bekannt ist. Mit einer Punkteteilung - es wäre für beide Seiten die erste im bisherigen Verlauf der Saison - wäre der Schwarzenfelder Trainer einverstanden.
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