"Stier von Kulmain"
Vorgeschichte

Kulmain. (ak) "Gold-Gerd" traf das Schicksal auf dem Weg von der Arbeit nach Hause 1989: Der Elektrotechniker wollte auf einen anfahrenden Zug aufspringen und geriet zwischen Waggon und Bahnsteig, wurde mitgeschleift. Der rechte Arm und drei Finger der linken Hand mussten amputiert werden. Er nahm seine Behinderung als Chance für seine sportliche Karriere und kämpfte.

Fünf Monate nach dem Unfall stand er wieder auf den Skiern und wollte beweisen, dass man auch mit Handicaps zu sportlichen Höchstleistungen imstande ist. Er wurde dreimal zum Behindertensportler des Jahres gewählt und rückte den Behindertensport ins Licht der Öffentlichkeit. Als "Stier von Kulmain" respektierte man das Ski-Ass nicht nur auf den Weltcup-Pisten.
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