Stiftländer zum Bundes-Endlauf

Oliver Thiem legte ein fulminantes Rennen hin. Der Zwölfjährige vom MSC Wiesau schaffte als Zweiter der Klasse 3 die Qualifikation für den Bundes-Endlauf. Bild: kro

Am Ende entschieden Hundertstel Sekunden darüber, wer zum ADAC-Bundes-Endlauf nach Thüringen fährt. Die Qualifikation schafften auch Kartfahrer aus dem Stiftland.

Liebenstein/Falkenberg. (kro) Am Sonntag wurde auf dem Gelände des Kartonagenwerks in Liebenstein der nordbayerische ADAC-Endlauf 2015 im Jugend-Kart-Slalom ausgetragen. Dabei fiel die Entscheidung, wer zum ADAC-Bundes-Endlauf vom 9. bis 11. Oktober ins thüringische Nohra fahren darf. Die besten 100 jugendlichen Kartfahrer aus den vier Regierungsbezirken Unter-, Mittel- und Oberfranken sowie der Oberpfalz hatten sich für diesen Endlauf in Liebenstein, der vom MSV Falkenberg ausgerichtet wurde, qualifiziert.

Bei den Jüngsten der Klasse 1 (Jahrgang 2006/07) setzte sich Elias Härtl (MSC Auerbach) in 81,34 Sekunden nach drei Wertungsläufen durch. Zweiter wurde Finn Ganzinger (AMC Kitzingen/81,48). Toll war der hervorragende dritte Platz von Tobias Bayer (AC Waldershof), der für die drei Läufe 82,09 Sekunden brauchte und sich damit für den Bundes-Endlauf qualifizieren konnte.

In der Klasse 2 (2004/05) riss am Ende der elfjährige Mitterteicher Luis Sollfrank, der für den MSC Wiesau startet, die Arme hoch. Seine Gesamtlaufzeit von 76,79 Sekunden bedeuteten den Klassensieg und die Teilnahme am Bundes-Endlauf. Mit ihm fahren die zweit- und drittplatzierten Sean Hartman (MSC Röthenbach/78,45) und Konstantin Frank (AMSC Hammelburg/78,72) mit nach Nohra. In der Klasse 3 war Maximilian Thüring (AMC Kitzingen) in 75,12 Sekunden der Schnellste. Knapp hinter ihm folgte der 12-jährige Oliver Thiem (MSC Wiesau), seine Gesamtlaufzeit betrug 75,24 Sekunden. Dritter in dieser Klasse wurde Nino Nitzsche (AMSC Hammelburg/75,45). Pech hatte Alina Fabian (MSC Marktredwitz), die als Viertplatzierte knapp scheiterte.

Spannend ging es auch in der Klasse 4 (2000/01) zu. Letztlich sicherte sich Christian Bachmann (MSC Auerbach) in 73,76 Sekunden den Tagessieg vor Marco Müller (AMC Kitzingen/75,03) und Mario Popp (MSC Röthenbach/75,32). Vierter wurde der zeitgleiche Stefan Binapfl (MSV Falkenberg), der klar in Führung lag, sich jedoch im letzten Lauf zwei Pylonenfehler leistete und noch auf den undankbaren vierten Platz zurückfiel. In der Klasse 5 dominierte Jens Käs (MSC Marktredwitz) mit der Tagesbestzeit von 73,48 Sekunden. Er lag damit knapp vor Sabrina Bachmann (MSC Auerbach) und Philipp Lehmann (MSC Knetzau), die jeweils 73,80 Sekunden unterwegs waren.

Ein dickes Lob zollten die ADAC-Verantwortlichen dem MSV Falkenberg mit Sportleiter Thomas Fröhlich an der Spitze, der mit seinen etwa 30 ehrenamtlichen Helfern den Endlauf perfekt über die Bühne brachte.
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