Stimmungsgaranten aus Tirol

Von Anfang an ging das Publikum begeistert mit, es wurde fleißig geschunkelt, gesungen und getanzt. Die Verpflichtung der Gruppe aus Tirol erwies sich als Volltreffer. Bild: jr

Strahlende Gesichter gab es am Samstag bei den "Eichenlaub"-Schützen: Ihr Versuch, den traditionellen Kirwatanz in Königshütte neu zu beleben, ist gelungen. Der Auftritt der Volksmusikgruppe "Die jungen Zellberger" erwies sich als Volltreffer.

Schützen-Vorsitzender Eberhard Kirchner, weithin bekannt als Freund der Zillertaler Musik, traf mit der Verpflichtung des Trios genau den Geschmack der Besucher. In der fast voll besetzten Festhalle erlebte das Publikum einen tollen Abend. Erfreut zeigte sich Kirchner, dass die Gäste aus der ganzen Region angereist waren.

Eröffnet wurde das Programm von Alleinunterhalter Manuel Rahm aus Pleußen, der die Besucher gekonnt in Stimmung brachte. Kurz nach 21 Uhr traten die "Stargäste" auf die Bühne und sorgten von Anfang an mit dem so typischen Zillertal-Sound für Begeisterung. Die drei Brüder Josef, Andreas und Markus Rahm stehen schon seit 20 Jahren gemeinsam auf der Bühne und verstehen es, ihr Publikum mitzureißen.

Bei einem Gespräch kurz vor ihrem Auftritt erklärten die drei Musiker, dass sie zum ersten Mal zu einem Konzertauftritt in die Oberpfalz gekommen seien. Dass in Königshütte auch schon einmal die legendären "Zillertaler Schürzenjäger" aufgetreten waren, hätten sie zuvor schon zu ihrer großen Überraschung erfahren, wie sie berichteten.

Zu Beginn des knapp vierstündigen Konzertes erklangen die bekannten Zillertaler Stimmungslieder. Begeistert schunkelten und sangen die Zuhörer mit, manche wagten sogar ein Tänzchen. Natürlich hatten die drei Brüder auch eigene Lieder mitgebracht, die sie schon im Fernsehen vor einem Millionenpublikum präsentieren konnten. Großen Anklang fand ihr neuestes Werk "Am Gipfel". Zu hören waren nicht zuletzt einige neue Polkas, aber auch flotte "boarische Hits".

20 Helfer im Einsatz

Um das leibliche Wohl kümmerten sich 20 Mitglieder des Schützenvereins. Serviert wurden Federweißer, Bier, alkoholfreie Getränke und deftige Brotzeiten. Es war schon weit nach Mitternacht, als die letzten Kirwa-Gäste den Feststadel verließen.

Eberhard Kirchner versicherte auf Nachfrage, auch im kommenden Jahr wieder einen Kirwatanz veranstalten wollen. Dann soll eine der namhaftesten Bands aus dem Zillertal nach Königshütte kommen. Den Namen wollte er noch nicht verraten.
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