"Störfeuer aus Moosbach"

Bürgermeister Andreas Wutzlhofer nutzte am Donnerstag die Vorstellung der neuen Jugendsozialpädagogin an der Mittelschule, um auf die "Störfeuer aus Moosbach" einzugehen. In einem Info-Brief hatte die UWG Moosbach behauptet, an der Vohenstraußer Bildungseinrichtung herrsche kein familiäres Verhältnis. Es brauche einen Jugendsozialarbeiter, der zwischen Lehrern und Schülern vermittle.

Wutzlhofer wollte dies als Chef des Sachaufwandsträgers nicht auf sich sitzen lassen. Diese Behauptungen würden keineswegs zutreffen. "Ich glaube, da spricht eher der Neid und die Enttäuschung", meinte der Bürgermeister in Richtung Moosbach. Die ehemalige Kreisstadt entwickle sich als Schulstandort super: "Wir sind stolz auf unsere Mittelschule."

Petra Rex vom Jugendamt schlug in dieselbe Kerbe. Sie sei regelrecht über diese Aussagen erschrocken. Seit vielen Jahren habe sie hier an der Mittelschule zu tun. "Vohenstrauß ist ein wirklich ganz toller Schulstandort. Die Lehrer sind sehr offen. Es werden hier immer gute Gespräche geführt. Das ist nicht selbstverständlich. Die Stimmung ist gut, das spüren die Schüler."

Wie auch Rektor Alfons Raab sei sie der Meinung, dass die Sozialarbeit an einer Schule eher ein Qualitätsmerkmal als ein Makel sei. (ck)
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