Stolpern verboten

Die SpVgg SV Weiden darf sich im Flutlicht-Heimspiel am Freitagabend gegen den Aufsteiger 1. FC Sand keinen Ausrutscher erlauben. Sonst geht es geradewegs in die Abstiegszone. Andreas Wendl (links) und Josef Rodler werden alles daran setzen, eine Bauchlandung zu vermeiden. Bild: G. Büttner

Nach der 1:2-Niederlage in Großbardorf bewegt sich die SpVgg SV Weiden (13./12) gefährlich nahe an den Relegationsplätzen der Bayernliga Nord. Die anstehende Partie am Freitagabend gegen Aufsteiger 1. FC Sand (17./7) darf sie nicht in den selbigen setzen.

Weiden. (kap) Der vom Süden in den Norden umgruppierte VfB Eichstätt (1./26) scheint sich in der neuen Umgebung offensichtlich recht wohl zu fühlen. Nach elf Runden führen die Oberbayern mit drei Zählern Vorsprung auf den TSV Großbardorf (2./23) die Liga an. Garant für den Erfolg ist die Abwehr mit erst acht Gegentoren. Sie soll dazu beitragen, das schwere Auswärtsspiel beim heimstarken TSV Aubstadt (5./18) erfolgreich über die Bühne zu bringen. Von einem Ausrutscher würde Verfolger TSV Großbardorf (2./23) profitieren, muss aber im Gegenzug die mit Sicherheit nicht leichte Hürde bei Alemannia Haibach (8./16) meistern.

Richtungsweisende Partie

Von höheren Gefilden darf die SpVgg SV Weiden (13./12) vorerst nur träumen. Aufgrund mangelnder Konstanz steht sie sich derzeit selbst im Weg. Den Schwarz-Blauen gelingt es nicht, einmal eine kleine Erfolgsserie zu starten. Dazu gesellen sich unnötige Niederlagen gepaart mit eklatanter Abschlussschwäche.

Die letztjährigen Torjäger Christoph Hegenbart (17 Tore) sowie Ralf Egeter (13) sind weit von ihrer Topform entfernt. Die anstehende Partie gegen den Aufsteiger 1. FC Sand gilt als absolut richtungsweisend. Dessen ist man sich am Wasserwerk bewusst. Die Hausherren sind gut beraten, die in Schwierigkeiten steckenden Gäste nicht am Tabellenstand zu messen. Gerade angeschlagene Gegner sind immer gefährlich. Fakt bleibt: Am Freitagabend zählt nur ein Dreier.

Etwas besser stehen die SpVgg Bayern Hof (7./17) und Aufsteiger ASV Burglengenfeld (9./16) da. Die vom Ex-Weidener Miloslav Janovsky trainierten Oberfranken weisen eine leicht positive Bilanz auf. Fünf Siege, zwei Remis und vier Niederlagen bei einem Torverhältnis von 17:18 können sich durchaus sehen lassen. Der knappe 1:0-Sieg über Aufsteiger ASV Burglengenfeld tat den Hofer Bayern enorm gut.

Beim erst einmal siegreichen VfL Frohnlach (15./9) besteht die durchaus realistische Möglichkeit, die 20-Punkte-Marke zu knacken. Diese kann der ASV Burglengenfeld (9./16) zwar nicht erreichen, aber ein Sieg gegen die auswärtsschwache SpVgg Jahn Forchheim (16./9) ist fest eingeplant. Bisher reichte es für die Gäste erst zu zwei Remis, bei drei Niederlagen.

Schwache Heimbilanz

Nur wegen des schlechteren Torverhältnisses gegenüber der SpVgg SV Weiden belegt der punktgleiche SSV Jahn Regensburg II (14./12) den ersten von vier Relegationsplätzen. Natürlich ist der Jahn bestrebt, diesen zu verlassen. Dazu muss er seine schwache Heimbilanz von nur einem Sieg sowie je zwei Remis und Niederlagen aufbessern. Ob der auswärtsstarke SV Erlenbach (4./19), immerhin schon drei Siege, ein Unentschieden und erst eine Niederlage, den richtigen Partner abgibt, bleibt dahingestellt.
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