Stolz auf schönen Sportplatz

368 Kinder und Jugendliche sind beim SCE sportlich aktiv. Vorsitzender Matthias Haberberger wertet dies als Beweis, dass es "auch in Zeiten des demografischen Wandels möglich ist, junge Leute dazu zu animieren, Sport zu treiben, und sich nicht nur von elektronischen Medien unterhalten zu lassen".

Zur Jahreshauptversammlung hatte sich die SCE-Familie im Sportheim versammelt. Von geschäftsführendem Vorstand Werner Gradl ließ sie sich über Erhalt, Erneuerung und Betrieb von Vereinsanlagen und -gaststätte informieren.

Die Kosten für die Rasenpflege der beiden Plätze bezifferte Gradl mit zirka 1300 Euro. Er dankte Martin Neukam junior für die Initiative zum Kauf eines gebrauchten Spindelmähers und die erforderlichen Arbeiten, um ihn betriebsfähig zu machen. Der Mäher werde "nur für den sogenannten Feinschliff verwendet", erläuterte der Geschäftsführer. Dank sagte er den Fußballspielern für ihre Einsätze beim Zaunbau, Hang-Mähen, Humus-Auftragen und Sträucher entfernen.

Förderer zahlen mit

Eingehend befasste er sich mit den Arbeiten zur Sanierung der beiden Sportplätze, die vertikutiert, gestöpselt und mit zirka 112 Tonnen Quarzsand versehen wurden. Gradl würdigte die Bereitschaft des Fördervereins, die Hälfte der Kosten von 5000 Euro zu übernehmen. Durch weitere Behandlungen sei erreicht worden, "dass wir im westlichen Landkreis mit den schönsten Sportplatz haben". Eine Ungezieferplage - Ameisen waren am Werk - habe jedoch den Einsatz der chemischen Keule erforderlich gemacht.

Nach dem Dank an die Firmen Hubert Schug und Werner Hahn für die Finanzierung des Zauns am B-Platz verkündete der geschäftsführende Vorstand: "Wir streben die Einzäunung der gesamten Anlage an." Zufrieden äußerte er sich mit der Bandenwerbung, bei der sich Kündigungen und Aufträge die Waage hielten.

"Zum ersten Mal seit Urzeiten haben wir Anfang dieses Jahres die Öltanks voll gefüllt", berichtete Gradl. Damit sei der niedrige Preis ausgenutzt und zugleich Heizstoff für zwei Jahre "gebunkert" worden. Durch den Wechsel des Anbieters sanken zudem die Stromkosten. Erfreuliche Nachrichten gab es auch zur Photovoltaikanlage: Dank der monatlichen Erträge sei die Darlehensschuld wiederum deutlich gesunken. Als großen Kostenfaktor wertete der Geschäftsführer die Verbandsabgaben. Sie betrugen im Berichtsjahr 9325 Euro. "Seit August hat der SCE das Sport- und Bundesliga-Abo von Sky, das auf zwei Geräten empfangen werden kann", sagte er und dankte Thomas Mikolei, Roland Götz und Michael Brüchner für die Installation der neuen Anlage.

1000 Mitglieder als Ziel

Noch nicht ganz zufrieden war Gradl mit dem Mitgliederstand, der sich im Vergleich zu 2013 geringfügig auf 990 erhöht hat. Die angestrebte Zahl 1000 gab er als Ziel für 2015 aus. Vor gut 20 Jahren war dies überhaupt kein Thema: Zur Jahreshauptversammlung 1997 hatte der SCE noch 1170 eingetragene Mitglieder.

Die Informationen aus den sieben Sparten zeugten von der großen Vielfalt an sportlicher Betätigung, die der größte Verein der Rußweiherstadt mit engagierten Trainern und Betreuern anbietet. (Weitere Berichte folgen.)
Weitere Beiträge zu den Themen: Eschenbach (13379)Februar 2015 (7876)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.