Stolz auf treffsichere Schützen

Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Hohenhard ehrte bei der Jahreshauptversammlung erfolgreiche Schützen. Rechts im Bild Bürgermeisterin Friederike Sonnemann, daneben Vereinsmeister Roland Tröger, Gewinner der Ehrenscheibe. Bild: lpp

Mit einer Erfolgsbilanz glänzt die Reservistenkameradschaft Hohenhard. Besonders stolz machen Vorsitzenden Anton Hauptmann die zielsicheren Schützen.

Das Schießen und die Geselligkeit stehen im Mittelpunkt des Vereinslebens der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Hohenhard. Bei der Jahreshauptversammlung am Samstag im Feuerwehrhaus in Hohenhard überreichte Vorsitzender Anton Hauptmann eine Fülle an Urkunden, Ehrennadeln und Pokalen an die siegreichen Schützen. Sie waren bei Vereins-, Kreis-, Bezirks- und Landesmeisterschaften erfolgreich. Als Vereinsmeister glänzte Roland Tröger. Er erhielt eine Ehrenscheibe. Gesiegt hatte er mit 46,9 Teilern. Auf den zweiten Platz hatte sich der Vorsitzende geschossen, gefolgt von Thomas Panzer.

Die Schießgruppe arbeitete sauber und ordentlich und absolvierte insgesamt zwölf Termine, berichtete Anton Hauptmann in der Jahreshauptversammlung. Zur Abwechslung organisierte die SRK ein Tontaubenschießen und ging in Bärnau zum Langbogenschießen ins Gelände mit Parcours.

Die Mitgliederzahl der SRK Hohenhard steigt kontinuierlich an, freute sich der Vorsitzende. Neu aufgenommen werden konnten im zurückliegenden Jahr Anton Spörrer, Michael Blei und Rafael Karcz. Es gab einen Todesfall. Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Hohenhard hat nun 73 Mitglieder. Hauptmann führte die Aufwärtsentwicklung auf die attraktiven Angebote des Vereins zurück. Der verstorbenen Mitglieder und vermissten und gefallenen Kameraden sowie auch der Opfer des jüngsten Flugzeugunglücks gedachte die Versammlung mit dem Lied "Ich hatt' einen Kameraden".

Bürgermeisterin Friederike Sonnemann zeigte sich schwer beeindruckt vom Vereinsleben der Soldaten- und Reservistenkameradschaft. "Um euren Verein brauche ich mir keine Sorgen machen", betonte sie. Leider bekomme man in der Öffentlichkeit zu wenig von der SRK mit. Einzige Berührungspunkte seien die Feierlichkeiten zum Volkstrauertag. "Es ist schön, dass ihr gute Kameradschaft pflegt, das Brauchtum fördert und das Andenken bewahrt", würdigte die Bürgermeisterin die Arbeit der SRK.
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